Mannschaftsbus für Troher Feuerwehr

  • vonConstantin Hoppe
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Buseck(con). Wichtigen Ersatzbeschaffungen für die Busecker Freiwilligen Feuerwehren steht nichts mehr im Wege: Am Donnerstag stimmten die Busecker Gemeindevertreter einstimmig einer Verlängerung des derzeitige Bedarfs- und Entwicklungsplan (BEP) der Freiwilligen Feuerwehr Buseck bis ins erste Quartal 2021 zu - auch diverse Haushaltssperren wurden dazu aufgehoben. Damit reagierten die Gemeindevertreter auf einen Vorschlag von Kreisbrandinspektor Mario Binsch.

Bedarfsplan wird diskutiert

Der bestehende Bedarfs- und Entwicklungsplan stammt aus dem Jahr 2012 und lief nach einem fünfjährigen Intervall ab. 2016 gab es jedoch eine Veränderung der rechtlichen Vorgaben und die entsprechenden Planungen erforderten eine Fortschreibung erst nach zehn Jahren - oder bei erheblichen Veränderungen der örtlichen Verhältnisse. Mittlerweile wurde ein neuer BEP für die Gemeinde durch eine Fachfirma erstellt - doch dieser bedarf noch einiger Diskussionen.

Nun hat die Gemeindevertretung bis zum 31. März 2021 Zeit, die Fortschreibung des BEP zu verabschieden. Auch beantragte Fördermittel werden nach dem bestehenden BEP anerkannt.

Insgesamt fünf Sperrvermerke im Haushalt werden aufgehoben. Diese betreffen allgemeine Ersatzbeschaffungen für die Feuerwehr, die Errichtung einer Sirenenmastanlage sowie die Ersatzbeschaffung eines Wechselladerfahrzeugs sowie eines Mannschaftstransportwagens für die Freiwillige Feuerwehr Trohe.

Ebenfalls auf einstimmig Zustimmung traf ein Antrag für eine Anbindung des Gewerbegebiets Großen-Buseck Ost an den Radweg R7. Der ursprüngliche SPD-Antrag wurde mittlerweile in einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen umgewandelt und ergänzt. So sollen Planungen für das Projekt erstellt und Fördermittel beantragt werden. Als Verlauf der Radwegeanbindung wird die Nutzung einer Feldwegeparzelle am Ende der Kasseler Straße vorgeschlagen - von dort aus soll der Weg die Wieseck über eine noch zu errichtende Brücke queren und unter der B49 durchführen.

Keine Mehrheit für Verkehrsversuch

Keine Mehrheit fand ein Antrag der SPD zu einem Verkehrsversuch an einem möglichen Kreisverkehr im Bereich der Kreuzung Schützenweg/Bismarckstraße/Pfingstweg - der Antrag wurde mit zehn Ja-Stimmen, zehn Gegenstimmen und acht Enthaltungen abgelehnt.

Vonseiten der CDU und FW-Fraktionen war der Antrag bereits in der vorhergehenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses auf Kritik gestoßen und als unnötig abgetan worden. Die beiden Fraktionen bevorzugen eine qualifizierte Planung eines entsprechenden Kreisverkehrs, bei der besonders die verkehrliche Situation für Radfahrer beachtet werden soll.

Ebenfalls keine Zustimmung der Gemeindevertretung erhielt die Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Unterm Wannberg" in Beuern. Dort sollte das bestehende Gewerbegebiet in Dorffläche umgewidmet werden, um eine Wohnbebauung zu verwirklichen. Diese Änderung fand aber ebenfalls mit zehn Ja-Stimmen, zehn Gegenstimmen und acht Enthaltungen keine Mehrheit.

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