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Die Bezirksvorsitzende Christel Gontrum (l.) und die Vereinsvorsitzende Margit Schmidt (r.) ehren Thea Hofmann und Elli Bolte (v. l. vorne) sowie Gerlinde Loch und Traudl Döll (v. l.).

Kühlturm wartet auf ersten Einsatz

  • VonSiglinde Wagner
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Buseck (siw). Eine Jahreshauptversammlung mit Geschäftsberichten für zwei Jahre hielt der Landfrauenverein Alten-Buseck an einem lauschigen Plätzchen unter der großen Linde neben der Brandsburgscheune ab.

Während sich am Sonntag der erste Bericht für 2019 sehr umfangreich gestaltete, beschränkte sich der Bericht für das Jahr 2020 auf wenige Sätze. Ein Mitglied hatte einen Kühlturm spendiert. »Leider konnten wir ihn wegen mangelnder ›Kuchenschlachten‹ noch nicht in Betrieb nehmen. Seine Zeit wird noch kommen«, gab sich die Vorsitzende Margit Schmidt zuversichtlich.

Ausführlich ging sie auf das Jubiläumsjahr 2019 ein. Zum 60-jährigen Vereinsbestehen gab es ein abwechslungsreicher Programm, das mit dem Auftritt der »Bousseldande« im zwei Mal ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus Trohe seinen Höhepunkt fand. »Zwuu Owende e ausverkaaft Haus, manche räife noch nooch eam dritte Owend, die Leu häilt nix mie off de Stoihl«, berichtete Schmidt im allerbesten Ale Bousicher Dialekt.

»Da wir nicht wissen, wann wir wieder solche Aktivitäten ausüben können, sollten wir uns bis dahin an der Erinnerung an die vergangenen, schönen Feiern erfreuen«, sagte die Vorsitzende. Nach dem pandemiebedingten Ausfall aller geplanten Aktivitäten begann das Zeitalter der Telefon- und Videokonferenzen. Durch den Landesverband wurden Schulungen angeboten, an denen erfreulicherweise der gesamte Vorstand teilnahm.

Bezirksvorsitzende Christel Gontrum zeichnete vier Frauen aus, die dem Verein über Jahrzehnte die Treue gehalten haben. Feine Blumensträuße und Urkunden erhielten Thea Hofmann und Traudl Döll in Anerkennung ihrer 55-jährigen Mitgliedschaft sowie Elli Bolte und Gerlinde Loch, die sich seit 40 Jahren dem Ortsverein verbunden fühlen. In Abwesenheit wurden für 40 Jahre Stefanie Becker und Erika Starmann geehrt.

Mit 200 Euro blieb der Spendenaufruf für die Opfer der Flutkatastrophe durch den Bezirksverband auch in Alten-Buseck nicht ungehört.

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