Kritik an Müllablagerungen in Wald und Flur

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Buseck (pm). Ein Ärgernis, das Bürgermeister Dirk Haas und viele Bürger beschäftigt, ist das illegale Ablagern von Müll. Die Möglichkeiten, Altgeräte, Abfälle aller Art oder zusätzlichen Hausmüll regelgerecht zu entsorgen, seien so vielfältig und zumeist kostenlos oder zumindest kostengünstig, dass wirklich niemand verstehen könne, dass Menschen ihren Unrat in die Natur schmissen, teilt Haas mit.

So habe ein Unbekannter die Bretter seines Balkongeländers in den Tagen vor dem 28. Juni am Attenberg in eine Hecke geworfen. Er frage sich, warum sich jemand diese Arbeit mache, wenn doch der Sperrmüll regelmäßig direkt vor der Haustür kostenlos abgeholt werde. Ihn würden schon einmal die Gedankengänge von solchen Leuten interessieren. Er lade denjenigen deshalb ein, bei ihm vorbeizukommen und verspreche ihm, dann auch straffrei auszugehen. Sollte er jedoch herausfinden, an welchem Balkon die Latten fehlten, garantiere er im Umkehrschluss, dass es teuer werde. Diese Ansage gelte für jeden, der meine, er müsse seinen Unrat illegal entsorgen.

Er bittet die Bürger zudem darum, die Gemeinde über illegale Müllkippen zu informieren, damit man sich um die ordnungsgemäße Entsorgung kümmern könne.

Heckenrückschnitt angemahnt

Auch die Situation auf manchem Bürgersteig treibt den Bürgermeister um. Er weist darauf hin, dass die Hecken und Sträucher von den Grundstückseigentümern jederzeit bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden seien. Inzwischen hätte die Gemeinde in Einzelfällen leider mit Strafandrohungen und Ersatzvornahmen reagieren müssen. Daher bittet er darum, immer mal wieder zu schauen, ob noch nichts in die Verkehrsfläche hineinrage oder auch mal einen seiner Bekannten oder Nachbarn darauf hinzuweisen.

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