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Nach Automatensprengung: Filialen in Buseck und Fernwald wieder geöffnet

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Von: red Redaktion

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In Buseck musste nach der Sprengung gar die Statik überprüft werden. ARCHIV © Patrick Dehnhardt

Nach einer Serie von Geldautomatensprengungen im Kreis Gießen können Kunden sich freuen: Die betroffenen Bankfilialen sind wieder geöffnet.

Buseck/Fernwald – Gute Nachrichten für alle Sparkassen-Kunden in Buseck und Fernwald: Die Filialen in Großen-Buseck und Steinbach sind nach den Geldautomatensprengungen im November 2021 nun wieder geöffnet. Das erklärte die Sparkasse Gießen in einer Pressemitteilung.

Gleich drei Mal war das Bankinstitut im vergangenen Jahr Opfer organisierter Banden geworden, die sich auf Geldautomatensprengungen spezialisiert haben. Neben den beiden Standorten Buseck und Fernwald war auch die Filiale in Langgöns betroffen, die aber relativ schnell wieder für den Kundenverkehr geöffnet werden konnte.

Kreis Gießen: Gravierende Schäden nach Geldautomatensprengung

Die weitaus größeren Schäden erlitten die beiden anderen Standorte, die grundlegend saniert werden mussten. »Die Zerstörungen an unseren Gebäuden waren enorm und erschreckend«, erklärte Vorstandsvorsitzender Peter Wolf, »insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich die Filialen mitten in den Ortschaften befinden.«

Wie gravierend diese Schäden waren, zeigt der Umstand, dass am Standort Buseck die Statik geprüft werden musste, bevor der Wiederaufbau geplant werden konnte.

Während der Bauphase sei auch die Sparkasse nicht von Lieferengpässen bei Materialien und Technik verschont geblieben, heißt es in der Mitteilung. Die Baumaßnahmen hätten sich daher in die Länge gezogen. Seit Ende Juli aber sind beide Filialen wieder für die Kundschaft zugänglich. »Die beiden Standorte präsentieren sich modern und technisch auf dem neuesten Stand, darauf sind wir sehr stolz«, sagte Vorstandsmitglied Ilona Roth.

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