Kita-Pause in Ferien wird erneut geprüft

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Buseck(jwr). Eigentlich bleiben die Busecker Kitas während der Sommerferien für zwei Wochen grundsätzlich geschlossen. Im vergangenen Jahr war die CDU-Fraktion mit einem Antrag gescheitert, diese Schließzeit abzuschaffen. Gemäß dem damaligen Beschluss der Gemeindevertretung hat auch eine Regelung zur "Notbetreuung" Bestand - die damals natürlich noch nichts mit der Corona-Krise zutun hatte: Wenn Eltern während der Schließzeit keinen Urlaub nehmen beziehungsweise keine anderweitige Beaufsichtigung organisieren können, kann eine Notbetreuung angeboten werden, sofern genügend Personal verfügbar ist.

Im Frühjahr habe eine Abfrage bei den Kita-Eltern ergeben, dass eine solche Ausnahmebetreuung 2020 nicht nötig sei, äußert sich Bürgermeister Dirk Haas auf Anfrage dieser Zeitung. Demnach hätte einer zweiwöchigen kompletten Kita-Schließung zu Beginn der Sommerferien also nichts im Wege gestanden.

Haas: Befragung der Eltern läuft

Inzwischen hat sich die Situation geändert: Im Zuge der Corona-Maßnahmen sind die Kindertagesstätten seit Wochen für die meisten Kinder geschlossen, ab 2. Juni soll ein eingeschränkter Regelbetrieb wieder aufgenommen werden. Die ursprüngliche Urlaubsplanung ist bei vielen Familien nun vermutlich hinfällig.

Laut Bürgermeister Haas wird deshalb zurzeit erneut abgefragt, welche Eltern Bedarf an der Betreuung ihrer Kinder zu Beginn der Schulferien (ab 6. Juli) haben. Die Entscheidung, inwieweit die einzelnen Kitas offen bleiben, werde dann aufgrund der aktuellen Befragung getroffen, so Haas weiter.

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