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Bürgermeister Haas (l.) und Busecks SPD-Chef Weigelt.

Keine Überraschung

  • VonSonja Hähner
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Buseck (son). Dirk Haas steht für eine weitere Amtszeit als Busecker Bürgermeister bereit. Mit 30 Ja- und einer Gegenstimme wurde der 58-Jährige bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Busecker SPD zum Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl nominiert.

In seiner Rede ging Haas auf wichtige Meilensteine seiner bisherigen Amtszeit ein. Er nannte die Entwicklung von Standards in der Kinderbetreuung, die Etablierung von Vereinsförderrichtlinien und die vorbildliche Jugendarbeit als herausragende Beispiele. Zum Thema Freibad verkündete Haas, dass man im Herbst mit den Renaturierungsmaßnahmen auf der Wieseckinsel beginnen könne, der Freibadbau folge. Auch die Verkehrswende laufe, finanziell sei die Gemeinde gut aufgestellt. »Wir haben Rücklagen geschaffen, Reserven für Investitionen sind da«, sagte Haas. Hier habe er besonders den in Buseck wachsenden Bedarf an Kinderbetreuung auch für unter Dreijährige im Fokus. »Wir benötigen hier mehr Räumlichkeiten und mehr Personal. Die Zukunft unserer Kinder ist für mich eines der wichtigsten Anliegen in den nächsten Jahren«, sagte Haas

Norbert Weigelt, SPD-Vorsitzender, hatte zuvor seinen Jahresbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr abgegeben. Derzeit habe die SPD in Buseck 165 Mitglieder. »Wir haben auch einige neue junge Gesichter dabei, was uns sehr freut«, sagte er. Das vergangene Jahr sei stark durch die Corona-Pandemie geprägt gewesen, was den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern erschwert habe.

Das schlechte Abschneiden der SPD bei der Kommunalwahl im März nannte Weigelt ein »Schockerlebnis«. Die Wahlen der Vorsitzenden in den einzelnen Gemeindegremien sei von der »Macht der Arroganz« der anderen Parteien geprägt gewesen.

Weigelt bescheinigte Haas, als Bürgermeister eine »herausragende Arbeit zu leisten«. Er habe viele positive Entwicklungen vorangetrieben, eine Vielzahl an Projekten umgesetzt: »Dirk Haas muss für weitere sechs Jahre Bürgermeister Busecks bleiben.«

Am 14. August ist das Sommerfest der SPD auf dem Anger geplant. Damit soll dann die heiße Wahlkampfphase für die Bürgermeisterwahl am 26. September eingeläutet werden.

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