Mühelos gelingt es Martin Pfeiffer mit lauten und leisen Tönen, die Kinder über eine Stunde lang in den Bann zu ziehen.	FOTO: SIW
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Mühelos gelingt es Martin Pfeiffer mit lauten und leisen Tönen, die Kinder über eine Stunde lang in den Bann zu ziehen. FOTO: SIW

»Katzentatzentanz« zum Abschied

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck (siw). Anstelle eines Sommerfests in der Georg-Diehl-Kita in Großen-Buseck ging mit einem Konzert mit Martin Pfeiffer im Atrium des Schlossparks das Kindergartenjahr zu Ende - und für einige auch die Kindergartenzeit.

»Lasst uns singen, tanzen und springen« - dieser Aufforderung, musikalisch von Pfeiffer vorgebracht, folgten die 94 Kinder aller fünf Gruppen am sonnigen Freitagvormittag mit großer Freude. Und so ganz nebenbei wurden in diesem Lied noch einige Buchstaben aus dem Alphabet gelernt. Klassiker wie der von der kleinen Wanze oder dem Gorilla mit der Sonnenbrille sind bei den meisten Kindern bestens bekannt. Weil kein Mädchen und kein Junge vorwitzig zu früh hineinsang, lobte Pfeiffer: »Ihr seid wirklich sehr diszipliniert.«

Ein köstliches Bild boten die Kleinen zur Musik zum »Katzentatzentanz«, denn Tanzen auf einem Bein ist gar nicht so leicht. Mühelos gelang es Pfeiffer mit lauten und leisen Tönen und kleinen Gesprächen und Scherzen, die Jungen und Mädchen über eine Stunde in den Bann zu ziehen.

Pfeiffer, 1961 in Großen-Buseck geboren und nun wieder hier zuhause, ist Sänger, Texter, Komponist und Produzent. Seit 2016 ist er mit seinem Programm »Kinderlieder-Party« im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, dabei kann er auf einen großen Fundus von über 200 Kinderliedern zurückgreifen.

Förderverein ermöglicht Konzert

Die Gage für den Musiker hatte der Förderverein der Kita übernommen. »Nicht zuletzt über die Ausrichtung der Flohmärkte werden gute Erlöse erwirtschaftet, die den Kindern zugutekommen«, berichtete die Leiterin der Einrichtung, Sabine Schultheis. Sie freue sich, sagte sie, dass in dieser pandemiegeprägten schwierigen Zeit dank des vorbildlichen Elternengagements ein »wunderbares Konzert« möglich wurde.

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