Von Katzen, Kindern und Kontra-Stimmen

Katzen, Kindergärten und Hochzeitsfotografen: Drei der Themen die die Busecker Gemeindevertreter in ihrer letzten Sitzung am Donnerstag beschäftigten: Die Katzenschutzverordnung, die bereits im Vorfeld der Sitzung ausführlich diskutiert wurde und mit der die Gemeinde Vorreiter im Landkreis Gießen sein wird, ist beschlossene Sache – und zwar einmütig. Ab 1. September besteht eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in der Gemeinde. Damit soll der unkontrollierten Vermehrung der Tiere und dem damit einhergehenden Katzenelend entgegengewirkt werden.

Katzen, Kindergärten und Hochzeitsfotografen: Drei der Themen die die Busecker Gemeindevertreter in ihrer letzten Sitzung am Donnerstag beschäftigten: Die Katzenschutzverordnung, die bereits im Vorfeld der Sitzung ausführlich diskutiert wurde und mit der die Gemeinde Vorreiter im Landkreis Gießen sein wird, ist beschlossene Sache – und zwar einmütig. Ab 1. September besteht eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in der Gemeinde. Damit soll der unkontrollierten Vermehrung der Tiere und dem damit einhergehenden Katzenelend entgegengewirkt werden.

Auch die Nutzung des Schlossparks ist neu geregelt: Unter anderem ist das Reiten im Park untersagt, ebenso Hunde frei umherlaufen zu lassen. Auch das Anfertigen gewerblicher Fotos braucht in Zukunft die Genehmigung der Gemeinde – damit soll den ausufernden Hochzeitsfotografien im Park ein Riegel vorgeschoben werden. "Wir wollen damit nicht den Paaren, die in der Gemeinde heiraten, verbieten, Fotos im Park zu machen oder ihnen dafür Geld abzunehmen", erklärte Bürgermeister Dirk Haas in der Sitzung. Vielmehr seien in den vergangenen Jahren immer mehr Paare von außerhalb im Park unterwegs gewesen. "Es kann nicht sein, dass Paare, die in Buseck heiraten, im Park keine Fotos machen können, weil alles voll ist", erklärte Haas weiter.

Bläuling als Busecker Wappentier?

Beschlossen ist auch der Vertrag mit der Lebenshilfe Gießen über die Gründung eines Bauernhof-Kindergartens: Ab dem kommenden Frühjahr wird eine 20-köpfige Kindergruppe ab drei Jahren auf einem heimischen Bauernhof betreut. Damit wird der steigenden Nachfrage nach Kita-Plätzen Rechnung getragen. Von Seiten der Gemeinde gibt es einen Zuschussbedarf von 550 Euro pro Kind und Monat – das liegt nur wenig über dem Zuschuss für Kinder an anderen Kindergärten.

Grünes Licht gab es für die Planung von zwei Solarparks in Oppenrod und Alten-Buseck. Hier will die "Sonnenland"-Genossenschaft auf jeweils einem Hektar Fläche Photovoltaik-Anlagen errichten. Mit 20 Pro- und sieben Kontrastimmen sowie zwei Enthaltungen stimmte die Gemeindevertretung zu. Kritik kam vor allem von Seiten der Freien Wähler: Zwar sei man generell für die alternativen Energien: Es dürfe jedoch nicht sein, dass dafür landwirtschaftliche Flächen überbaut werden.

Eine kleinere Änderung gibt es für in Oppenrod: Dort wurde auf einer benachbarten Fläche der Ameisenbläuling gefunden – sozusagen das neue Busecker Wappentier. Deshalb muss die gewünschte Fläche etwas verschoben werden, da ein Mindestabstand von zehn Metern zu dem Bläulings-Habitat einzuhalten ist.

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