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Mit Kanus durch die Wildnis Kanadas - zu sehen am Freitag im Offenen Kanal.

Mit dem Kanu durch die Wildnis

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Buseck (pm). Ein mittelhessisches Team unter der Leitung von Jürgen Marschinke aus Buseck machte sich vor geraumer Zeit auf den Weg, die Wildnis Kanadas auf den Spuren der Goldsucher mit dem Kanu zu erkunden. Mit drei Kanus voller Ausrüstung und Verpflegung startete das Big-Salmon-River-Team am Quiet Lake im Yukon-Territorium.

1896 wurde dort eine große Menge Gold entdeckt. Der Fund löste den berühmten Goldrausch aus. Das Yukon-Territorium ist doppelt so groß wie Deutschland, doch es leben dort nur 45 000 Menschen, größtenteils in der Hauptstadt Whitehorse. Auch der Schriftsteller Jack London lebte einige Zeit dort und sammelte Stoff für seine weltbekannten Geschichten.

Das Team unter Leitung von Jürgen Marschinke durchquerte zunächst drei Seen und kam anschließend auf den Big Salmon River (Großer-Lachs-Fluss). Nach 250 Kilometern kam das Team an den Zusammenfluss mit dem Yukon River. Nach weiteren 150 Kilometern erreichte man die Indianerortschaft Carmacks. Bären, Elche, Weißkopfadler, Biber und Otter waren ständige Begleiter.

Den größten Indianerfriedhof des Territoriums findet man in Little Salmon Village. Hier leben während der Sommermonate einige Familien vom Lachsfang und von der Jagd. Kurz vor Carmacks ging das Team bei der alten Kohlemine "Coalmine Campground" an Land. Per Auto-Transfer ging es zurück über den Champbell Highway nach Whitehorse. Der Offene Kanal Gießen sendet am 23. August um 18 Uhr einen Bericht dieser Reise mit beeindruckenden Aufnahmen.

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