Jagdhornbläser eröffnen Kommers

  • schließen

Nur wenige Jagdgenossenschaften feiern das 50-Jährige so groß, wie es nun die Jagdgenossen in Alten-Buseck taten: Nach einem Kommersabend am Samstag ging es am Sonntag bei zünftiger Musik nach einem Umzug durch das Dorf im Festzelt weiter. "Wenn man einen Grund zum Feiern hat, dann sollte man das auch tun", meinte Bürgermeister Dirk Haas. Weiter sagte er: "Auch wenn die Zwangsmitgliedschaft der Grundstückseigentümer nicht ganz unumstritten ist, so sind wir als Gemeinde froh darüber, mit dem Jagdvorsteher, dem Ausschuss und den Pächtern kompetente Ansprechpartner zu haben, die darauf achten, dass Tier und Natur in einer vernünftigen Balance stehen." Ortsvorsteher Manfred Buhl gratulierte im Namen des Ortsbeirates und hob das gute Einvernehmen mit den Jagdpächtern Frank Walter und Thomas Schmidt hervor. Für die Ortsvereine gratulierte Kai Bolte. Ein Grußwort sprach Jagdvorsteher Dieter Preis (Treis).

Nur wenige Jagdgenossenschaften feiern das 50-Jährige so groß, wie es nun die Jagdgenossen in Alten-Buseck taten: Nach einem Kommersabend am Samstag ging es am Sonntag bei zünftiger Musik nach einem Umzug durch das Dorf im Festzelt weiter. "Wenn man einen Grund zum Feiern hat, dann sollte man das auch tun", meinte Bürgermeister Dirk Haas. Weiter sagte er: "Auch wenn die Zwangsmitgliedschaft der Grundstückseigentümer nicht ganz unumstritten ist, so sind wir als Gemeinde froh darüber, mit dem Jagdvorsteher, dem Ausschuss und den Pächtern kompetente Ansprechpartner zu haben, die darauf achten, dass Tier und Natur in einer vernünftigen Balance stehen." Ortsvorsteher Manfred Buhl gratulierte im Namen des Ortsbeirates und hob das gute Einvernehmen mit den Jagdpächtern Frank Walter und Thomas Schmidt hervor. Für die Ortsvereine gratulierte Kai Bolte. Ein Grußwort sprach Jagdvorsteher Dieter Preis (Treis).

Auf die hohe Bürgermeister-Dichte, die größer als bei vielen anderen Festen war, ging Haas humorig ein. Damit sprach er auf den anwesenden Ehrenbürgermeister Erhard Reinl und den amtierenden Bürgermeister Andreas Sommer (Mücke) an. Dieser hatte nach der Amtsübernahme im Frühjahr das Dirigat der Jagdhornbläser Weitershain an Helmut Schaaf abgegeben, aber zum Auftritt am Samstag noch einmal übernommen. Die neun Männer und eine Frau spielten "Die Begrüßung" und den Jäger-Marsch Nr. III auf Naturhörnern (ohne Ventile). Mit Frank Walter hat die Kultur des Jagdhornblasens auch in Alten-Buseck Bestand.

Einblick in die Geschichte der Jagdgenossenschaft gab eine Fotopräsentation, die überwiegend von Schriftführer Jens Rabenau vorbereitet wurde. Die Erläuterungen dazu kamen von Jagdvorsteher Harald Rabenau und Jagdgenosse Günther Schmidt. Gezeigt wurden u. a. Pachtverträge verschiedener Epochen, der älteste Vertrag datierte auf den 2. Februar 1929. Fotos zeigten das Jagdhaus der Pächter-Familie Rinn (Heuchelheim) und vom Hochsitzbau. Eine historische Aufnahme der Brandsburg war eingestreut, da diese ab 1863 für Jahrzehnte das Domizil der Oberförsterei war. Aufnahmen von Treffen aus jüngster Zeit entlockten den Gästen aufgrund des hohen Wiedererkennungsgrades der Abgebildeten so manchen Lacher. Alleinunterhalter André Vonderheit sorgte für die musikalische Umrahmung. Geehrt wurde Harald Rabenau, der seit 15 Jahren Jagdvorsteher ist und sich in den zehn Jahren davor als Vorsitzender des Jagdausschusses engagiert hatte. Ausgezeichnet wurden Dieter Aechtner und in Abwesenheit Thomas Krieger für 25 Jahre Mitwirkung im Jagdausschuss. Seit 15 Jahren gehören dem Jagdausschuss Heinz Arzt, Norbert Kuhl, Alexander Schneider und Ausschussvorsitzender Arnd Bloch an. Die Jagdpacht inne haben seit 15 Jahren Thomas Schmidt (erkrankt) und Frank Walter. Nach Willi und Werner Walter liegt damit seit 50 Jahren die Pacht in der dritten Generation bei diesem Metzgerei-Familienbetrieb. Dem einzig noch lebenden Gründungsvorstandsmitglied Otto Kahl wird die Ehrenurkunde nachgereicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare