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Die Ergebnisse der Workshops werden beim Familientag der »Wikinger« präsentiert.

In 20 Jahren Jugendarbeit viel erreicht

  • VonConstantin Hoppe
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Buseck (con). Seit 20 Jahren lagern die »Wikinger« in Beuern: Alles begann am 15. Oktober 2001: Damals folgten 19 Jungen und Mädchen der Einladung, eine Pfadfindergruppe in Beuern zu gründen. Damit begann die Geschichte der Pfadfinder Stamm Wikinger in Beuern: Am vergangenen Wochenende stand im Pfadfinderlager am Badeplatz nun die große Feier zum Runden Geburtstag der »Wikinger« an, bei der die Besucher erleben konnten, was die hiesigen Mitglieder und auch die Ehemaligen Mitglieder über die vergangenen zwei Jahrzehnte beschäftigte.

Wappen zum ersten Mal präsentiert

Bereits beim dritten offiziellen Treffen im Jahr 2001 konnten die Pfadfinder den Badeplatz in Beschlag nehmen, auf dem sich bis heute ihr Lager befindet - ein Umstand den auch Jörg Schudy, einziges verbliebenes Gründungsmitglied, mittlerweile schon fast vergessen hatte.

Anlässlich des 20. Jubiläums stand genau dort alles wieder ganz im Zeichen der Pfadfinder: Über das Wochenende hinweg entstand dort ein Zeltlager, in dem die heutigen rund 75 Mitglieder einiges erleben konnten. Schmieden, Siebdrucke, Tonarbeiten und noch vieles mehr gehörten dort zum Wochenendprogramm, und die Ergebnisse der verschiedenen Workshops wurden stolz präsentiert.

Davon abgesehen, war kein großes Programm zur Feier vorgesehen: »Wer will hier schon anderthalb Stunden herumsitzen?«, meinte dazu Schudy. Viel lieber wurde da im Lager getobt oder den Eltern gezeigt, was man dort alles erleben kann. »Die meisten, die heute hier sind, haben uns ja schon die letzten 20 Jahre auf die eine oder andere Weise unterstützt - deshalb wollten wir heute einfach nochmal zeigen, was wir alles machen«, erklärt Schudy mit Blick auf den Platz und das Fest.

Viel haben die Pfadfinder in diesen Jahren erlebt und erreicht: von Kanu-Touren über Theateraufführungen bis hin zum erfolgreichen Krebs-Projekt - der Wiederansiedlung von Krebsen im Krebsbach, das schon längst einige Erfolge erreicht hat. Das an dieser Stelle seit 20 Jahren erfolgreich Jugendarbeit betrieben wird, hob deshalb auch Bürgermeister Dirk Haas in seinen Grußworten zur Jubiläumsfeier hervor.

Etwas neues gab es dann aber doch zu präsentieren: Denn zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte der Beuerner Pfadfinder gibt es ein Wappen für den Stamm. Am Samstag wurde es erstmals öffentlich gemacht: Ein »W« in Hornform für den Stamm Wikinger; und die Mitte des »W« sieht aus wie ein Zelt - genauer gesagt: wie eine Kote, wie sie die Pfadfinder nutzen. Das neue Wappen wird den Pfadfinderstamm hoffentlich auch die kommenden 20 Jahre begleiten.

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