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Die IGS-Schüler und die sportliche Pause

  • vonred Redaktion
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Neugierde und Vorfreude waren groß, bunte Plakate schmückten die Wände und auch die letzten freien Plätze auf den Teilnehmerlisten wurden schnell besetzt: An der IGS Busecker Tal standen nun die Pausensportwochen auf dem Stundenplan.

Auf den Jahrgang 6 warteten sportliche Aktivitäten wie Basketball, Sackhüpfen, Klammerfangen, Turnen, Frisbee und Rundlauf. Der Spaß stand natürlich im Vordergrund, doch es ging für einen Teil der Schüler noch um ein bisschen mehr...

Zunächst konnten die Schüler drei Wochen lang freiwillig an kleinen Pausensportspielen und Pausensportkursen teilnehmen. Die Kurse und Spiele hatten Schüler des Sportneigungskurses 6 im Unterricht selbstständig entwickelt und leiteten nun ihre Mitschüler an. Sie übernahmen die Verantwortung für ein flexibles Pausensportkonzept, dass an die jeweils geltenden Corona-Regelungen angepasst werden konnte und gleichzeitig bewegungsfördernde Aspekte mit sozialen Lehr- und Lernprozessen verknüpfte.

Damit die Pausensport-Coaches auf die komplexe Rolle als spielanleitende Schüler vorbereitet waren, durchliefen sie eine dreiwöchige "Ausbildung". In dieser Phase entwarfen die aus zwei bis drei Jugendlichen bestehenden Teams Werbeplakate und Spielpläne, lernten die Bedeutung der Trainerrolle kennen und entwickelten selbstständig und interessensorientiert ihre sportlichen Pausengestaltungen.

Nach den Spielphasen reflektierten die Coaches ihre gesammelten Eindrücke und die Spiele wurden optimiert und angepasst.

Die Mitschüler lernten, die Coaches jeweils als Spiele-Experten zu akzeptieren. Mit der leitenden Umsetzung des Projektes wurde von der Schule Philipp Scheld beauftragt, der bereits seit vielen Jahren als Vertretungslehrkraft an der IGS tätig ist.

"Wann finden die nächsten Pausensportwochen statt?" fragte eine begeisterte Schülerin am Ende der letzten sportlichen Pause. Zum Abschluss erhielten die Coaches ein Zertifikat sowie ein Lob von Schulleiter Dieter Maier. pm/FOTO: PM

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