+

Horrorpuppen und Fantasiewesen

  • schließen

Jeder Mensch ist ein Künstler" - das Zitat von Joseph Beuys fand jetzt mit der Präsentation der Exponate aus der Kunstprojektwoche vollauf Bestätigung. 130 Schüler des siebten Jahrgangs der IGS Busecker Tal konnten unter elf verschiedenen Workshops wählen. "Es ist aller Ehren wert, was ihr geschaffen habt", meinte Schulleiter Matthias Brodkorb.

Er sprach von einer "aufregenden Woche", Stufenleiterin Katja Schäfer attestierte "eine unglaublich kreative Stimmung". Sie dankte der Hauptorganisatorin Mira Hummel und den Unterstützern.

Farbenfrohe Popart

Schon auf dem Weg in das Schulgebäude begegneten die Besucher unheimlichen Giganten aus Stoff und Stahl sowie Altmaterialien. Killerqueen, Boxer und Rich Boy waren die jeweils drei Meter hohen Figuren benannt worden. "Dancing in the dark" - ein Tanz mit Leuchtstäben im Schwarzlicht wurde zur Ausstellungseröffnung in der Aula gezeigt, weitere Vorführungen fanden danach im Theaterraum statt. Im Kunstraum wurden die Ergebnisse des Workshops mit der "Camera Obscura" präsentiert. Ilan Wolff unterbreitet seit vielen Jahren ein derartiges Angebot mit der Lochkamera.

Dreh- und Angelpunkt war das Foyer, in dem Resultate aus der Monsterwerkstatt mit Horrorpuppen und Fantasiewesen, Lampen und ein Elefant aus Pappe, Formenbilder aus Holz und Wandbilder in Patchwork-Technik ausgestellt waren. Experimentelle großformatige Malerei, Tierporträts im farbenfrohen Popartstil in Acryl auf Leinwand zogen ebenso wie die Graffitis im Gang zum Physikhörsaal die Blicke auf sich. Wie die Kunstwerke entstanden sind, wurde dort mit einem Videoclip mehrmals gezeigt. Während der Vernissage bestand für alle die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskunstwerk zu schaffen. Mira Hummel machte Mut dazu: "Einfach Stifte in die Hand nehmen und los geht’s." (siw/Foto: siw)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare