Hoch gepokert, Wissen gewonnen

  • vonSiglinde Wagner
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Das Schüler-an-der-IGS-Kapitel ist für 120 Jugendliche abgeschlossen. Es heißt Abschied nehmen. Endlich! Oder schon jetzt? "Auf diesen Tag habt Ihr sechs Jahre hingearbeitet, manche von Anfang an, andere brauchten etwas länger", sagte Schulleiter Matthias Brodkorb. "Aber unser integriertes Schulsystem verzeiht Versäumnisse, weiß mit den individuellen Lernvoraussetzungen umzugehen und hält bis zum Ende der 10 alle Chancen offen." Es sei nicht immer klar gewesen, ob einige noch rechtzeitig ihren Weg finden werden. Brodkorb dazu augenzwinkernd: "So versteht sich wohl auch das Abschlussmotto "Hoch gepokert – und alles gewonnen."

Das Schüler-an-der-IGS-Kapitel ist für 120 Jugendliche abgeschlossen. Es heißt Abschied nehmen. Endlich! Oder schon jetzt? "Auf diesen Tag habt Ihr sechs Jahre hingearbeitet, manche von Anfang an, andere brauchten etwas länger", sagte Schulleiter Matthias Brodkorb. "Aber unser integriertes Schulsystem verzeiht Versäumnisse, weiß mit den individuellen Lernvoraussetzungen umzugehen und hält bis zum Ende der 10 alle Chancen offen." Es sei nicht immer klar gewesen, ob einige noch rechtzeitig ihren Weg finden werden. Brodkorb dazu augenzwinkernd: "So versteht sich wohl auch das Abschlussmotto "Hoch gepokert – und alles gewonnen."

Zweifellos rechtzeitig die Kurve gekriegt haben 49 Prozent der Schüler des zehnten Jahrgangs mit einem Abschluss für die gymnasiale Eignung. 20 Prozent erreichten den qualifizierten Realschulabschluss, 19 Prozent die Zulassung zur Fachoberschule und neun Prozent einen Realschulabschluss. Schon am Vormittag wurden 21 Schüler der Jahrgangsstufe 9 mit dem Hauptschulabschluss verabschiedet. Bürgermeister Dirk Haas lobte besonders die Schularbeit in den sogenannten MINT-Fächern.

"Im Zusammenspiel von Schülern, Eltern und Kollegium haben wir hier eine echt gute Symbiose", sagte Bürgermeister Dirk Haas, der dies als ehemaliger Elternbeiratsvorsitzender der IGS beurteilen kann. Besonders in den sogenannten MINT-Fächern (unter anderem Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Technik) leiste die Schule eine hervorragende Arbeit. Elternvertreter Günter Kress gab den Jugendlichen mit auf den Weg: "Lernen hört nie auf. Geht in die nächste Meisterschaftsrunde und in die Schule des Lebens." Und Schülervertreter Dominik Hahn sagte rückblickend: "Wir waren sicherlich nicht so pflegeleicht, wie es sich die Lehrer vorgestellt haben. Zum Glück fanden wir Lehrer, mit denen man sich streiten und mit denen man Freundschaften schließen konnte."

Im Laufe des Programms wurden einige Lehrkräfte parodiert. Offensichtlich sehr trefflich, wie es die Lachsalven im Publikum vermuten ließen. Mit Glücksspielen, einem Lehrerbattle, einer Blues-Brother-Show und einem Video wurde der kurzweilige Abend gestaltet. Das Gitarrenensemble 9/10 war zu hören, ebenso ein Lehrer-Schüler-Lied auf die Melodie von "Avenir" mit eigenem Text ("Chaotisch, das sind wir… zusammen haben wir Spaß und das auch ohne Gras").

Nach der Verabschiedung durch die Koordinatorin Brigitte Wagner sang die gesamte Schulgemeinde "Zeit zu gehen" von "Unheilig", der Text hierzu war auf der Rückseite des Programms abgedruckt. Für herausragende schulische Leistungen wurden Aline Burkert (Notendurchschnitt 1,0), Michelle Zengler und Doreen Haupt (beide 1,4) als beste Übergänger in die gymnasiale Oberstufe geehrt. Die besten Realschulprüfungen hatten Jonna Otto (1,7), Lukas Sames und Tobias Nocker (beide 1,8) abgelegt. Für die Mitarbeit in der Schülerselbstverwaltung wurden Dominik Hahn, Lukas Schmitt, Anna Janoth und Hannah Opitz geehrt. Viele weitere Ehrungen folgten für Engagement im Orchester, im Schulsanitätsdienst, im Kiosk, bei den Eventmanagern und als Bus-Scout.

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