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Blumen zur Baufertigstellung - Jutta Albach von der Baugenossenschaft Busecker Tal bekommt für ihr Engagement ein symbolisches Zeichen des Dankes vom Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Buhl.

»Hier kann man sich wohlfühlen«

  • Alexander Geck
    vonAlexander Geck
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Buseck (age). 24 Wohnungen sind in der Riedstruth in Großen-Buseck entstanden. Die Baugenossenschaft Busecker Tal hat dort drei dreigeschossige Häuser errichtet.

Bei der feierlichen Einweihung sagte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Buhl, dass der Landkreis Gießen Zuschüsse von 20 000 Euro pro Wohnung gewährt habe, also insgesamt 480 000 Euro - mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Buhl dankte dem Architekturbüro André Schmitt & Kollegen, dem Technischen Vorstandsmitglied Manfred Scheld und Jutta Albach als zentraler Bezugsperson bei der Koordinierung sämtlicher Aufgaben einschließlich der Betreuung der Mieter sowie den Fachabteilungen des Kreises für die gute Zusammenarbeit bei dem Projekt.

1500 Quadratmeter Wohnraum

24 Wohneinheiten mit Größen von 45, 63 und 72 Quadratmetern sind in den drei Häusern untergebracht. Insgesamt 1500 Quadratmeter zusätzlicher Wohnraum sind entstanden. Die Gesamtkosten liegen bei vier Millionen Euro. Die Miete liegt mit 6,20 Euro pro Quadratmeter 20 Prozent unter der ortsüblichen.

Sämtliche Wohnungen sind bereits vermietet. Die ersten Mieter waren Anfang Mai eingezogen, jetzt folgte die zweite Gruppe, und zum 1. Juli wird das dritte Haus bezogen.

Prokurist Reiner Hahn ging auf die Bauhistorie ein. Erste Gespräche habe es 2016 gegeben, 2017 wurde das Grundstück gekauft und im Oktober 2019 mit dem Bau begonnen. Erstmals habe man einen Betrieb mit Wärmepumpen realisiert.

Unterstützung habe man von Jens Köhler von der Gesellschaft Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung (SWS) bekommen. Das Unternehmen des Landkreises berät Investoren insbesondere über Fördermöglichkeiten.

Landrätin Anita Schneider verwies auf die Wohnraumversorgunganalyse, die man im Landkreis 2017 vorgenommen habe. Der Bedarf sei eindeutig (gewesen), sodass man ein Förderprogramm aufgelegt habe, um solche Bauprojekte finanziell zu unterstützen. Nicht nur bezahlbar sollten die Wohnungen sein, sondern auch barrierefrei und von der Größe angemessen. Das Ergebnis in Buseck sei sehr ansprechend: »Hier kann man sich wohlfühlen«, sagte sie.

Der verhinderte Bürgermeister Dirk Haas ließ mitteilen, dass man mit der Baugenossenschaft einen idealen Partner bei der Umsetzung des Projektes gefunden habe und der Landkreis das passende Förderprogramm dazu bereitgestellt habe. Für das ursprünglich im Eigentum der Gemeinde bestehende Grundstück habe glücklicherweise schon ein Bebauungsplan vorgelegen.

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