Ein Herz aus Stein

  • vonSiglinde Wagner
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Kunstprojektwoche, das bedeutet für die Schüler der IGS Busecker Tal das experimentelle künstlerische Arbeiten ohne Benotung und Erfolgszwang. Das bedeutet vor allem Eintauchen in die Zauberwelt der Formen und Farben, aber auch Schwarzlichttheater mit magischer Unterstützung durch Musik, die Herstellung von Deko für das bevorstehende Schulfest, die Erstellung eines Trickfilms, eines Videoclips und vieles mehr. Kurz: Die Auswahl aus elf Workshops war vielfältig und attraktiv. Die Präsentation der erarbeiteten Exponate und Vorführungen finden am Freitag, 17. März, ab 18 Uhr in der Aula statt. Dazu eingeladen sind Eltern und Interessierte. Die Kunstprojektwoche für die siebte Jahrgangsstufe ist seit vielen Jahren fest verankert im Schulprogramm. Wiederum »Stammgast« ist der international bekannte Künstler Ilan Wolff mit seiner »Camera Obscura«.

Kunstprojektwoche, das bedeutet für die Schüler der IGS Busecker Tal das experimentelle künstlerische Arbeiten ohne Benotung und Erfolgszwang. Das bedeutet vor allem Eintauchen in die Zauberwelt der Formen und Farben, aber auch Schwarzlichttheater mit magischer Unterstützung durch Musik, die Herstellung von Deko für das bevorstehende Schulfest, die Erstellung eines Trickfilms, eines Videoclips und vieles mehr. Kurz: Die Auswahl aus elf Workshops war vielfältig und attraktiv. Die Präsentation der erarbeiteten Exponate und Vorführungen finden am Freitag, 17. März, ab 18 Uhr in der Aula statt. Dazu eingeladen sind Eltern und Interessierte. Die Kunstprojektwoche für die siebte Jahrgangsstufe ist seit vielen Jahren fest verankert im Schulprogramm. Wiederum »Stammgast« ist der international bekannte Künstler Ilan Wolff mit seiner »Camera Obscura«.

Hip und cool

Neben der Entwicklung individueller Fähigkeiten im musisch-ästhetischen Bereich kam auch das praktisch-künstlerische Produzieren nicht zu kurz, beispielsweise beim »Upcycling«. Das ist hip und hört sich cool an. Der Kurs unterscheidet sich vom Kurs »Aus alt mach neu«, allerdings nicht in der Zielführung, sondern im Wesentlichen nur in den zu verarbeitenden Werkstoffen und Resultaten. Lampen aus Konservendosen, ein Roboter aus Eisenschrott – die Jungs konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Nebenan fertigten Mädchen aus Chips-Tüten gefütterte Taschen mit Reißverschluss, Schmuck aus alten Fahrradschläuchen, oder rollten Perlen aus buntem Papier und schnitten ausgediente Shirts in Stoffstreifen, um damit zu häkeln. Besonders eifrig wurde sich mit der asiatischen Falttechnik Orimoto beschäftigt. Orimoto lehnt sich dem Begriff Origami an. Es handelt sich dabei um die Kunst, aus Büchern zwei- und dreidimensionale Objekte zu falten.

Gesucht hatte er eigentlich Steinpilze, gefunden jedoch jede Menge Sandsteinbrocken. Das brachte Dr. Jörg Schudy auf die Idee, erstmals im Rahmen einer Kunstprojektwoche Steinbildhauen anzubieten. Das Werkzeug konnte er sich zum größten Teil von den Pfadfindern in Beuern ausleihen. In diesem Handwerk bedarf es Geduld, Ausdauer und körperlicher Kraft. Die Staubentwicklung ist enorm, darum ist ein Brillen-schutz für die Augen nötig. Die Form der Steinbrocken inspirierte zur Bearbeitung als Auge, Krokodil, Herz oder Maske. Es entstanden Muster nach antikem Vorbild, Gegenständliches und Abstraktes. Als später beim Pressetermin die Frage gestellt wurde, ob sich einer der jungen Männer eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer vorstellen kann, antworten zwei Jugendliche zögerlich »ja, vielleicht«.

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