+
Die Kinder stürmen durch den Nebel des Vogelsbergs. FOTO: KREMER

Herbstlager in "hessisch Alaska"

  • schließen

Buseck(pm). Wenn der Spätherbst einzieht, freuen sich die Beuerner Pfadfinder auf die letzten Lager des Jahres, die sie traditionell in ihrer Blockhütte im hohen Vogelsberg bei Meiches verbringen. Das ist der Ort, der ein extrem einfaches Leben im Kampf gegen eine ausgekühlte Herberge und kaltes Wasser verspricht und in der Gruppe scherzhaft "hessisch Alaska" genannt wird.

Geheizt wird das Haus mit selbst gesammelten Feuerholz per offenem Kamin, es gibt nur kaltes Bachwasser. Unter anderem stand das ausgiebige Basteln und Spielen im Wald auf dem Programm. Sobald es die ungünstigen Witterungsbedingungen zuließen, wurde das Blockhaus verlassen und die Zeit beim Bau von Holzhütten im Wald oder einer Schnitzeljagd mit Rätseln verbracht, an deren Ende ein Schatz ausgegraben werden konnte.

Wenn es regnete saß die Gruppe am Kaminfeuer und stellte Nagelbilder her oder häkelte Eulen. Dass das Häkeln in den meisten Fällen zwar erst erlernt werden musste und letztlichen den Mädchen wie Jungen großen Spaß bereitet, hatte niemand zuvor vermutet.

Die Gruppe musste sich auch um die Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten kümmern. Ruhe brachte lediglich das abendliche Singen und Erlernen neuer Lieder am Feuer, bei dem so mancher jüngere Pfadfinder unkontrolliert in den frühzeitigen Schlaf fiel. Nun wird sich auf das Winterlager zu Beginn des Jahres 2020 gefreut.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare