Haas: Wiederaufforstung nicht leicht umzusetzen

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Buseck (pm). Die Schäden durch Trockenheit und Insektenbefall sind in den vergangenen Wochen in den mittelhessischen Wäldern besonders deutlich geworden. Busecks Bürgermeister Dirk Haas kritisiert in diesem Zusammenhang, dass bei der geforderten Wiederaufforstung der Eindruck erweckt werde, dass dies ganz einfach zu realisieren sei.

In Buseck habe man jährlich zwischen 20 000 und 30 000 Bäume gepflanzt. "Leider führten die Wetterlagen in den letzten Jahren - sprunghafter Anstieg der Temperaturen, später Frost und Trockenheit - teilweise zum Totalverlust bei den Setzlingen", schreibt Haas. Die Kommune reagiere darauf mit einer Auswahl anderer Pflanzen sowie dem Einsatz mehrjähriger Setzlinge. Zudem setze man auf natürliche Verjüngung. "Bereits heute haben wir entsprechende Pflanzen bei den Zuchtbetrieben für die nächsten Jahre reserviert", teilt Haas mit. Denn mittlerweile sei die Nachfrage so hoch, dass Nachschub nur eingeschränkt verfügbar sei.

Mit Blick auf dem Spielplatz im Großen-Busecker Tulpenweg berichtet der Bürgermeister, dass ein zentrales Spielgerät abgebaut werden musste. Es wies bauliche Mängel auf und wurde daher aus Sicherheitsgründen entfernt. Derzeit liefen die Planungen zur Neugestaltung des Spielplatzes. Bis diese Pläne umgesetzt sind, bittet die Gemeinde darum, auf die Spielplätze im Birkenweg, im Buchenweg, vor dem Attenberg oder im Schlosspark auszuweichen.

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