Gurtmuffel und Handynutzer

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Buseck(pm). Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle am Mittwochvormittag in Buseck stoppte die Polizei 20 Lastwagen und zehn Pkw. Im Fokus stand laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen die Verkehrssicherheit. Mehrere Geldbußen wurden verhängt.

Die Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Gießen wurden unterstützt von Kollegen der Bereitschaftspolizei in Lich. Sie nahmen gemeinsam mit dem Gefahrgutteam der Stadt Gießen Verkehrssünder ins Visier. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Handynutzern, Gurtmuffeln, Ladungssicherung sowie den Lenk- und Ruhezeiten. Zwischen 8 und 13 Uhr stoppten die Ordnungshüter am Ortseingang von Großen-Buseck die 30 Fahrzeuge.

Zwölf Fahrzeuginsassen entpuppten sich als Gurtmuffel und hatten sich nicht angeschnallt. Dieser Verstoß wird mit 30 Euro geahndet. Ein Fahrzeuglenker konnte seine Finger offensichtlich nicht von seinem Mobiltelefon lassen. Er muss für diese Ablenkung eine Geldbuße von 100 Euro zahlen und erhält einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Zwei Brummifahrer verstießen gegen die Ladungssicherung, einer davon war sogar überladen. Er hatte zu viel Bauschutt auf seinem Anhänger. Einen Teil schüttete er auf das Zugfahrzeug, sodass das Gespann im Gleichgewicht stand. Anschließend durfte er, so wie der andere Brummifahrer, der seine Ladungssicherung nur nachbessern musste, weiterfahren.

Gegen zwei Fahrer leiteten die Beamten ein Verfahren gegen die Sozialvorschriften ein. Sie hatten die erforderliche Bescheinigung nicht dabei.

Bei einem Lenker war der TÜV abgelaufen, ein anderer Fahrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Fünfmal bemängelten die Polizisten Reifen sowie weitere kleine technische Mängel.

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