Großen-Buseck: Kirmesbeerdigung beendet Volksfest

Buseck (siw). Kirmesbeerdigung: "Josephine Caroline Ernestine Eckberg geborene Kirmes" wurde am Dienstagabend ihrer feurigen Ruhestätte übergeben. Schon während des Trauerzugs von der Festhalle zur traditionellen Grabstätte an der Ecke Weidenstraße/Karlsbader Straße wurde der "grünen Schwester" kräftig eingeheizt.

Die "Grünen" – so nennt man die Burschen "Teutonia Großen-Buseck" – hatten die Strohpuppe dieses Mal nicht auf einer Leiter, sondern auf einem Pritschenwagen transportiert. Darauf wurde sie wie ein Ochs am Spieß über einem imaginären Feuer gedreht. Für mächtig viel Qualm sorgte eine versteckte Nebelmaschine.

"Pfarrer" Günter Kimmel, vollständig vermummt, "um sich nicht mit dem Kirmes-Bazillus anzustecken", hielt die Grabrede für die "vor elf Monaten auf einer saftigen, grünen und fruchtbaren Wiese in der Licher Gemarkung geborenen Josephine. Diese hatte, so berichtete der Ein-Tags-Pfarrer, den guten Geist der Kirmes sogar im neuen Bundesland verbreiten können. Während einer Klausurtagung der "Grünen" leistete sie wertvolle Missionsarbeit am Ballermann, hieß es. Nachdem die Kapelle "Wer soll das bezahlen" gespielt hatte, übergaben die diesjährigen Kirmesburschen Daniel Hahn, Kevin Döll, Tobias Hess, Patrick Hofmann, Sascha Panz und Johannes Heptner die Strohpuppe den Flammen. Mit der anschließenden "Trauerfeier", die von der Cover-Band "Party Xpress" musikalisch gestaltet wurde, ging die Fünf-Tage-Teutonen-Kirmes zu Ende.

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