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An einer Station lautete die Frage: "Wie stellst du dir das vor, dass Gott dich durchs Leben tragen will?"

Glaube trägt durch den Alltag

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Buseck (siw). "Zwischen Himmel und Erde gibt es etwas, das wir naturwissenschaftlich nicht belegen oder begreifen können", sagte Dekanatsjugendpfarrer Traugott Stein. Der Konfi-Tag der evangelischen Jugend des Dekanats Kirchberg stand unter dem Motto "Zwischen Himmel und Erde". Vorbereitet wurde er zum 19. Mal von Carola Geck, der Dekanatsjugendreferentin im Dekanat Kirchberg.

"Wir glauben an Dinge, die wir nicht sehen und nicht hören können: An Gott. Auch Liebe und Hass kann man nicht sehen, trotzdem sind sie allgegenwärtig", sagte Stein. "Es liegt an uns selbst, was unser Herz von der großen Fülle, die uns Gott bereitstellt, wahrnimmt." Gemeinsam mit seinem Team aus Daubringen hatte der Dekanatsjugendpfarrer den Gottesdienst gestaltet. 146 Konfirmanden verfolgten ihn im Kulturzentrum in Großen-Buseck. Dekan Hans-Theo Daum sprach ein Grußwort, Laura aus Ruttershausen begeisterte mit Liedvorträgen.

Stein ging der Frage nach, was das Wort "Himmel" bedeute. Nur das Sichtbare, also Sonne, Mond und Sterne oder auch das Unsichtbare, das Unsterbliche? In der englischen Sprache falle die Unterscheidung leichter: "Sky" (sichtbar) und "Heaven" (unsichtbar).

Achtsam mit Natur umgehen

Auch die Erde stand am Samstag im Fokus. Was würde Emma machen, wenn sie die Erde neu erschaffen könnte? Emma antwortete: "Ich würde die Natur und die Tiere so belassen, aber die Sichtweise der Menschen auf beides verändern." Da fehlte natürlich der Hinweis auf die Initiative "Fridays for Future" und Greta Thunberg nicht. "Sie und andere Menschen haben verstanden, dass es um die große Gerechtigkeit auf der ganzen Welt geht. Wir haben den Auftrag, mit unseren Mitmenschen und der Natur achtsam und gerecht umzugehen", betonte Stein.

Ein Team von 35 ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Gemeindepädagoginnen Antje Koob und Stefanie Best-Failing sowie Dekanatskirchenmusikerin Daniela Werner betreute 16 Stationen. Neben kreativen Angeboten (Gebetstagebuch und Kreuz gestalten) gab es thematische Stationen. Eine davon war die Ermittlung des ganz persönlichen ökologischen Fußabdrucks. Zum Nachmachen empfohlen: www.fussabdruck.de.

Den Konfi-Wanderpokal gewann zum dritten Mal Staufenberg-Mainzlar und darf ihn damit behalten.

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