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Die triste Ansicht soll bald der Vergangenheit angehören. (Archivfoto: con)

Millionenschweres Projekt:

Gemeindevertreter stimmen für Freibad-Reaktivierung

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"Ja" zur Sanierung des Freibads auf der Wieseckinsel: Am Donnerstag haben sich die Mitglieder der Busecker Gemeindevertretung einstimmig für eine Reaktivierung des Freibades ausgesprochen

Die Mitglieder der Busecker Gemeindevertretung stimmten geschlossen für die Neugestaltung der Wieseckinsel - und damit auch für eine Reaktivierung des Freibades. Alle 36 Gemeindevertreter stimmten für die Vorlage.

Damit ist die entscheidende politische Hürde für eine Wiedereröffnung genommen. Ob das Bad tatsächlich saniert wird und dann wieder eröffnet werden kann, liegt jetzt an dem Erhalt von beantragten Fördermitteln. Bislang seien die Signale des Landes aber positiv, äußerte sich Bürgermeister Dirk Haas (SPD) gegenüber dieser Zeitung. Außerdem muss noch ein Vertrag mit dem Hallenbadverein abgeschlossen werden: Der Verein hat die Absicht, mit Unterstützung der Gemeinde den Betrieb des Bades zu übernehmen. Nach dem politischen Beschluss kann die Gemeinde nun konkrete Planungsaufträge vergeben. Über Details der Ausgestaltung sollen dann laut Haas wiederum die Gremien abstimmen.

Seit 2012 ist das Freibad auf der Wieseckinsel mängelbedingt geschlossen. Bereits seit Jahren beschäftigen sich die Gemeindegremien mit einer möglichen Wiedereröffnung. Die Kosten für die Sanierung des Freibads werden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Das sind fast die Hälfte der veranschlagten 4,1 Millionen Euro für die gesamte Neugestaltung der Wieseckinsel.

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