Gemeinde prüft Kauf einer Drohne zur Waldbrandsuche

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck(siw). Zu 70 Einsätzen rückte die Freiwillige Feuerwehr Alten-Buseck im vergangenen Jahr aus. Diese Bilanz präsentierte Gemeindebrandinspektor Torsten Hansmann auf der Jahreshauptversammlung. Für Wehrführer André Hansmann und die Einsatzkräfte war es ein sehr intensives Einsatzjahr.

Bürgermeister Dirk Haas erklärte, dass die gesamte Bandbreite des Feuerwehrdienstes abgerufen wurde. Der Wehrführerbericht belegte dies. Sturmeinsätze, ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 49 und der Wohnhausbrand "Am Rommel" gehörten zu den größeren Herausforderungen.

Zudem gab es Wald- und Vegetationsbrände, bedingt durch die Trockenheit. Dazu sagte Wehrführer André Hansmann: "Wir müssen uns darauf einstellen, dass Unwetter und Trockenheit auch in den kommenden Jahren uns als Mensch und unsere Ausrüstung stark fordern werden."

Da Waldbrände nicht einfach zu lokalisieren seien, werde bei der Gemeinde über die Anschaffung einer Drohne nachgedacht. "Man sieht schon von Weitem den Rauch aufsteigen, steht dann 100 Meter davon entfernt und kann vor lauter Bäumen nicht erkennen, wo genau der Brandherd ist", sagte Bürgermeister Haas. Da es im Wald keine Hydranten gibt, hatten einige Landwirte vorsorglich Wasser zu den Brandstellen gefahren. Die Wasserkapazitäten auf den Löschfahrzeugen reichten jedoch aus.

Für fleißigsten Übungsbesuch wurden Jens Beyer, Jim Maddox und Luca Hansmann geehrt. 17 Feuerwehrleute besuchten Lehrgänge und Seminare. Mit 35 Einsatzkräften, davon sechs Frauen, ist die Zahl der Freiwilligen leicht gestiegen.

Minifeuerwehr vor Neustart

Jugendfeuerwehrwartin Kim Hansmann berichtete aus der Abteilung mit 15 Mitgliedern. Übungen zu "Grundlagen des Löschangriffs" wurden des Öfteren bei Abicor Binzel oder der Firma Stumpf abgehalten. Eine Fahrradtour nach GPS-Koordinaten und eine dreitägige Kanutour auf der Lahn machten Spaß und förderten den Teamgeist. Aus personellen Gründen musste die Minifeuerwehr ab Juni pausieren. Demnächst soll es mit dem Übungsbetrieb weitergehen.

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