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Geßner

Das "Geheimnis glücklicher Frauen"

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Buseck (siw). "So ein Frühstück ist ein Super-Live-Programm zum Glücklichsein", meinte Christa Geßner, die als Referentin am Samstag beim Frühstückstreff der evangelischen Kirchengemeinden Alten-Buseck und Trohe "Das Geheimnis glücklicher Frauen" lüftete. "Eine tolle Gemeinschaft, Zeit zum Reden, ein leckeres Frühstück an schön dekorierten Tischen, was will man mehr?"

Das "Geheimnis glücklicher Frauen" heißt Genießen, erläuterte die Referentin. Das setzt voraus, die guten Dinge zu sehen und wertzuschätzen. Dankbarkeit sei der Königsweg zum Glück. "Freuen Sie sich über die Blumen in Ihrem Garten, anstatt sich über das Unkraut und die Schnecken zu ärgern."

Lachen ist Dünger für das Glück

"Wir leben in einer friedlichen Zeit in einem guten Land. Darum werden wir von vielen Menschen beneidet. Trotzdem fehlt uns oft das Glücksgefühl", konstatierte die Fachreferentin für Familie und Erziehung aus Lohra. Es seien die quasi stündlichen Meldungen, die uns die Laune verderben. "Lassen Sie die negative Stimmung, die von den Medien ausgeht, nicht an sich heran," empfahl die Referentin. Stattdessen sollte man sich in Vorfreude üben, Termine mit sich selbst setzen, Freunde treffen, Kabaretts aufsuchen, mehr lachen. Oder etwas Neues lernen, denn das wirke wie Dünger für das Glück.

"Kinder freuen sich auf Weihnachten, während wir uns vor jeder Feier darum sorgen, ob das Essen gelingt, ob es ausreicht, die Kleidung passt und das Wetter gut ist." Die Vorfreude sei eine unerschöpfliche Ressource, die Erwachsene oft verlernt haben. Hier seien die Kinder Experten. Man solle nicht alles vorplanen, sondern auf Gott vertrauen. Ein weiterer Glücksbaustein sei ein gelassener Umgang mit Grenzen und Schwächen bei sich selbst, aber auch bei anderen. Im Alter habe man nicht mehr die Kraft für so manches, dafür aber Zeit für das Gespräch oder vielleicht ein Ehrenamt, sagte Geßner. Ihr Rat: "Lassen Sie sich auf keinen Perfektionsdruck ein. Leben Sie achtsam, genießen kann man nicht in Hektik und unter Zeitdruck." (Foto: siw)

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