Pfadfinder geben das Friedenslicht in der Kirche weiter. FOTO: PM
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Pfadfinder geben das Friedenslicht in der Kirche weiter. FOTO: PM

Frieden überwindet Grenzen

  • vonred Redaktion
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Buseck(pm). Mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem wollen die Pfadfinder des Stammes Wikinger ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Das Licht soll in vielen Wohnungen, Kirchen sowie öffentlichen und sozialen Einrichtungen leuchten und an die Hoffnung auf weltweiten Frieden und das diesjährige Motto der pfadfinderischen Friedenslicht-Aktion erinnern: "Frieden überwindet Grenzen".

Seit mehr als 20 Jahren wird in der Adventszeit die Flamme in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und per Flugzeug nach Österreich gebracht, von wo aus es am 3. Advent in ganz Europa verteilt wird. Noch nie in dieser Zeit hatte es das Licht so schwer, in die Haushalte all derer zu gelangen, die mit der Flamme ihren Willen zum Frieden bekunden und ihrer Hoffnung auf weltweiten Frieden symbolischen Ausdruck verleihen möchten. Denn im ersten Jahr der Corona-Pandemie war der Transport des Lichts in öffentlichen Verkehrsmitteln wegen mitgeführter Desinfektionsmittel und der dadurch erhöhten Feuergefahr untersagt. Auch war es diesmal - anders als in den Jahren zuvor - nicht möglich, mit großen Pfadfindergruppen an Aussendestellen das Licht in Empfang zu nehmen und es weiter zu transportieren. In sehr kleiner Besetzung wanderten die Beuerner Pfadfinder zur katholischen Kirche in Großen-Buseck, um das Licht von dort mit Petroleumlampen nach Beuern zu bringen und dort weiterzugeben. Letztmalig geschieht dies bei den Familiengottesdiensten an Heiligabend vor der evangelischen Kirche.

Zudem wurde eine Spende an Friederike Henn von der "AKTION - Perspektiven für junge Menschen und Familien" (Gießen) übergeben, die aus Erträgen eines virtuellen Adventsmarktes unter den Mitgliedern der Pfadfindergruppe stammte. Die Mitarbeiter der ambulanten Erziehungshilfe der AKTION werden davon kleinere Geschenkwünsche jener betreuten Kinder zu Weihnachten erfüllen, die nicht auf eine reichliche Bescherung unter dem Tannenbaum hoffen können.

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