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Eine große Rauchsäule steigt über dem brennenden Unimog auf.

Einsatz auf Einsatz

Feuerwehr Buseck löscht erst brennenden Laster, dann Waldbrand

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Heißer Tag für die Feuerwehr in Buseck: Erst brannte ein Unimog, dann 500 Quadratmeter Wald. Auch in Hungen und Lollar kam es zu Bränden.

In den vergangenen Tagen haben die Temperaturen Rekordhöhe erreicht. Was einige Leute freut bringt jedoch auch Gefahren mit sich. Deutlich wurde das unter anderem am Freitagnachmittag in Buseck. In Beuern kam es an der L3126 in Richtung Geilshausen aus bisher unbekannten Gründen mitten im Wald zu einem Bodenbrand auf einer Fläche von fast 500 Quadratmetern.

Aufgrund der Lage des Einsatzortes war die Wasserversorgung eine besondere Herausforderung. Um genügend Wasser zur Verfügung zu haben, wurden möglichst viele verfügbare wasserführenden Fahrzeuge aus der Umgebung zur Unterstützung gerufen. Auch die örtlichen Landwirte unterstützen die Einsatzkräfte, indem sie mit Wasserfässern so viel Wasser wie möglich zur Einsatzstelle brachten. Dank dieser Hilfe und der frühzeitigen Meldung des Feuers durch Verkehrsteilnehmer und Anwohner konnte der Brand innerhalb von 45 Minuten gelöscht werden.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Buseck war dieser Einsatz eine besondere Herausforderung, da sie direkt von einem Einsatz in Alten-Buseck, wo ein Unimog gebrannt hatte, in den Wald nach Beuern gefahren sind. Neben den insgesamt 60 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Buseck, Lollar, Rabenau, Allendorf und Grünberg waren auch die Polizei und ein Rettungswagen zur Eigensicherung der Einsatzkräfte vor Ort, die bei diesen Temperaturen enormen Belastungen ausgesetzt waren.

Auch in Lollar und Hungen hatten die Feuerwehren am Freitag Brände zu löschen. In Lollar kam es am Nachmittag zu einem Flächenbrand in der Justus-Kilian-Straße. In Hungen fing ein Pkw auf dem Parkplatz des Lidl-Supermarktes Feuer. Der Besitzer des Wagens, der eigentlich gerade seinen Einkauf tätigen wollte, reagierte geistesgegenwärtig und löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher, noch bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen.

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