Erst lauschen, dann schmausen

  • vonSiglinde Wagner
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Das traditionelle Wandelkonzert des fünften Jahrgangs der IGS Busecker Tal fand erstmals am vergangenen Samstag in Verbindung mit dem Schulfest statt. Zunächst wurden die zahlreichen Gäste gruppenweise von "Event-Managern" zu den vier Musik- und Lesestationen geführt. Das Konzert stand unter dem Motto "Fantasiegeschichten", ein Thema, das auch den Geschichtenschreibern im Deutschunterricht viel Spielraum ließ.

Das traditionelle Wandelkonzert des fünften Jahrgangs der IGS Busecker Tal fand erstmals am vergangenen Samstag in Verbindung mit dem Schulfest statt. Zunächst wurden die zahlreichen Gäste gruppenweise von "Event-Managern" zu den vier Musik- und Lesestationen geführt. Das Konzert stand unter dem Motto "Fantasiegeschichten", ein Thema, das auch den Geschichtenschreibern im Deutschunterricht viel Spielraum ließ.

Eine Schülerin berichtete vom Busecker Wald als einem magischen Land und ihrer Begegnung mit einem Einhorn, einer neongelben Ameise und einem Zauberer mit roten Haaren. Dazu passten die Gitarrenstücke "Hokus Pokus" und "Ene mene munkel". Lehrkräfte der IGS sowie der Musikschule Busecker Tal hatten die Schüler seit Beginn des Schuljahres auf ihre Auftritte in Anfängerbands, der Bläserband, im Gitarren- ensemble, in Keyboard- und Schlagzeuggruppe sowie in zwei Chören vorbereitet.

Das Motto des Schulfestes "Markt der Kulturen" spiegelte sich vor allem auf kulinarische Weise wider. Hot Dogs, Tortilla, Pizza und Crêpes sind hierzulande längst bekannt, das Angebot an arabischen Speisen hingegen erweckte Neugier und Lust, etwas davon zu probieren. Wartezeit musste man für ein Henna-Tattoo und für die Wühlmaus-Tombola in Kauf nehmen.

In der Holzwerkstatt konnte man mit Armbrüsten "Marke Eigenbau" schießen und sich davor auf einer Holzwippe vergnügen. An verschiedenen Ständen wurden Artikel verkauft, die im Projekt "Schülerfirma" produziert wurden. Auch eine große und vielfältige Anzahl an Exponaten aus dem Kunstunterricht und von Camera Obscura sowie Fotos über die Schüleraustausche der IGS wurden präsentiert.

Auch noch am Nachmittag wurde in der Aula musiziert. Hier kamen dann Bands und Ensembles ab Jahrgang sechs zum Zuge. Auf dem Schulhof sorgte die regional bekannte Perkussionsformation "Bloco Baiano" für heiße Samba-Beats. Wer Lust hatte, konnte den Schafen einen Besuch abstatten oder Wikingerschach und Beachvolleyball spielen. Das weitläufige Schulgelände mit prächtigen Bäumen und vielen Bewegungsmöglichkeiten hatte es einer älteren Dame angetan. Sie meinte: "So einen schönen Schulhof habe ich noch nie gesehen."

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