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Die Großen-Busecker Mini- und Jugendfeuerwehren zeigen bei der Übung, dass es in Zukunft auch Feuerwehrleute geben wird, die einen Brand löschen können.

Einsatz am Tag der Feuerwehr

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Buseck (siw). Unverhofft kommt oft: Kaum hatte der Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Buseck begonnen, schlug die Brandmeldeanlage der Firma Umweltdienste Bohn an. Leider kein Fehlalarm, sondern ein großer Maschinenbrand. Feuerwehrkameraden aus Lollar gaben vorsorglich ihre soeben gekauften Getränkemarken zurück. Sie leisteten ebenso wie die Ortsteilfeuerwehren aus Alten-Buseck und Trohe Unterstützung, sodass die Großen-Busecker fast pünktlich in das geplante Programm einsteigen konnten.

Dies begann mit einer Löschübung der Mini- und Jugendfeuerwehren vor sehr großem Publikum. Trotz Nieselregen und einem kräftigen Schauer zwischendurch war den ganzen Tag über in und an dem Feuerwehrgerätehaus erfreulich viel Betrieb. Das Angebot von Feuerwehrverein und Einsatzabteilung hat sich von Anfang an zu einem attraktiven Event für die ganze Familie entwickelt. Es findet im zweijährigen Turnus statt, war nun zum dritten Mal am Tag der deutschen Einheit ausgerichtet worden.

Wehrführer Dominik Panz kommentierte die Schauübungen der Einsatzabteilung. Gezeigt wurde das Vorgehen nach einem Verkehrsunfall (Stabilisieren eines auf der Seite liegenden Autos und Menschenrettung nach Dachentfernung), ein Fettbrand (niemals mit Wasser löschen) und ein spektakulärer Zimmerbrand im Branddemonstrationscontainer.

Der Tag ist als eine "Feuerwehr zum Anfassen" konzipiert, die Besucher werden auf vielerlei Weise eingebunden. Mit der Drehleiter konnten sie selbst versuchen, die daran befestigten Pylonen zu stapeln. Hier einmal am Schalthebel im Führerhaus zu sitzen, ist selbst für die Erwachsenen ein Erlebnis. Kleine Kinder durften in Löschfahrzeugen sitzen. Einige wollten gar nicht mehr aussteigen, da bedurfte es der Geduld und Überredungskunst der Eltern. Für die Jüngsten waren eine Lösch- und eine Malstation und eine Hüpfburg vorhanden. Geschickt und etwas kräftig musste man sein, wenn man mit einem schweren Spreizer rohe Eier transportieren oder analog dem Spiel "Jenga" Holzbalken aus einem Turm entfernen wollte, ohne diesen zum Einsturz zu bringen.

Neben den eindrucksvollen Übungsszenarien, der Fahrzeug- und Geräteausstellung und Informationen etwa über die Bedeutung von Rettungskarten in Autos, konnten Besucher in Feuerwehrkleidung vor der Kamera posen. Mit den Auftritten der Spielleute der Busecker Schlossremise und der Schlagwerkgruppe "FireBeazz" klang der Tag aus.

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