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Wer am Weihnachtsmarkt an der Goetheschule teilnehmen wollte, musste zunächst seinen Impfausweis vorzeigen. Dann ging es zu den Ständen, zum Beispiel um sich mit deftigen und süßen Speisen zu versorgen.

Eine gute Alternative

  • VonSiglinde Wagner
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Buseck (siw). »Möchten Sie ein Los kaufen?« Das war die häufigste Frage, die auf dem am Samstag vom Förderverein der Goetheschule Buseck ausgerichteten Ersatzweihnachtsmarkt gestellt wurde. Kaum einer der Besucher sagte dazu »Nein«, denn jedes der über eintausend Lose erzielte einen Tombolapreis.

Für das leibliche Wohl war auf dem Markt bestens gesorgt, der typische Duft nach Waffeln und Bratwurst lag in der Luft. Überwiegend junge Familien bestimmten am frühen Nachmittag das Bild.

An den Ständen vertreten waren unter anderem die örtlichen Kindertagesstätten und das »Mäuseland« Trohe. Angeboten wurden Plätzchen, Liköre, Marmelade, Deko-, Bastel- und Häkelarbeiten.

Erlös an Verein und Kitas

Wer nicht gerade einen freien Mund zum Essen und Trinken brauchte, trug Maske. Für die Kontrolle der Impfausweise am Eingang zum Schulhof Richtung Kaiserstraße zückten die Besucher unaufgefordert ihre Handys. Der Ausgang befand sich an der gegenüberliegenden Brücke in Richtung Georg-Diehl-Kita. Eine unkomplizierte Kontrolle war damit gegeben.

Beim traditionellen Markt auf dem Anger wäre dies nahezu unmöglich gewesen. Der Weihnachtsmarkt am sogenannten »Busecker Samstag« war zum Bedauern vieler Busecker frühzeitig durch die Gemeinde abgesagt worden.

Aussteller und Vereine, die bei einer kurzfristigen Absage bedingt durch die jetzige Pandemielage auf ihren Waren oder den Glühwein sitzengeblieben wären, können nun für das vorausschauende Handeln im Nachhinein dankbar sein.

Der Weihnachtsmarktersatz war eine gute Alternative. Er bot vor allem für die Mädchen und Jungen eine schöne Abwechslung und wird einiges an Erlös in die Vereins- und Kita-Kassen spülen.

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