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Die Beuerner Pfadfinder, das nasse Holz und die Feuer

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Der Beuerner Pfadfinderstamm »Wikinger« kennt sich mit der Gefahr von offenem Feuer aus. Gerade in den letzten Jahren war die Thematik aufgrund der trockenen Sommer besonders wichtig. Bei der Wanderfahrt durch den Schwarzwald 2021 war dies kein Thema - und dennoch wurden die Beuerner vom Feuer begleitet.

Um ein Lagerfeuer zu entfachen, waren diesmal gute Pfadfinderkünste gefragt - denn das Holz war nass. Bei leckeren Vespern, einer beeindruckenden Landschaft und dank guter Laune wurde das kalt-nasse Wetter jedoch schnell zur Nebensache. Vielmehr schufen die täglichen Wanderungen sowie Schlafmöglichkeiten in Schutzhütten, unter freiem Himmel oder auch im Kindergarten eine abenteuerliche Atmosphäre.

Eines Abends sorgte beim Essen im nassen Gras ein verbrannter Geruch für Verwunderung. Fünf Minuten später rückten Feuerwehr und Polizei an - jedoch nicht zu den Pfadfindern. Nur wenige Meter entfernt brannte ein Auto.

Als Erholung von der zehntägigen Wanderung und zum Austausch mit rund 200 weiteren hessischen Pfadfindern diente ein gemeinsames Abschlusslager. Auch dort sorgte eine riesige Rauchwolke für Angespanntheit auf dem Lagerplatz. Diesmal fiel eine Fabrikhalle den Flammen zum Opfer - jedoch brannte es ein Stück weiter entfernt als der Pkw einige Tage zuvor.

Im Lager standen vor allen Dingen handwerkliche Angebote, etwa Siebdruck oder Batiken, auf dem Programm. Zudem wurden neue Freundschaften am Lagerfeuer oder beim gemeinsamen Kochen geschlossen. Vielleicht überlegen sich die Verantwortlichen für das nächste Jahr nun auch ein gemeinsames Angebot mit der Feuerwehr...

Übrigens: Die »Wikinger« haben Geburtstag: Am dritten Septemberwochenende wird das 20-jährige Bestehen der Pfadfinderarbeit in Beuern am Badeplatz gefeiert. Hoffentlich dann nur mit Rauchschwaden vom Lagerfeuer und ohne andere Brände... pm/FOTO: PM

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