Diamantene Hochzeit im Hause Schulz

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Der offizielle Tag der diamantenen Hochzeit ist heute (Do.), gefeiert wird das Ehejubiläum von Manfred und Lydia Schulz geb. Gaub am Freitag zunächst mit einem Gottesdienst in der Oppenröder Kirche; für die musikalische Umrahmung sorgt der Männerchor der "Sängerlust". In deren Reihen singt der Jubilar seit über 50 Jahren. Seit Jahrzehnten ist er den "Sportfreunden" treu verbunden, hier hat er zwölf Jahre lang die Finanzen verwaltet. Manfred Schulz nimmt regelmäßig an den Spieleabenden des Doppelkopfvereins teil und ist Fördermitglied in weiteren Vereinen. Überhaupt sind die Eheleute Schulz sehr gesellig und fühlen sich dem Ortsvereinsleben eng verbunden. Nach seinem liebsten Hobby befragt, antwortet der 84-Jährige lachend: "Bierzapfen".

Der offizielle Tag der diamantenen Hochzeit ist heute (Do.), gefeiert wird das Ehejubiläum von Manfred und Lydia Schulz geb. Gaub am Freitag zunächst mit einem Gottesdienst in der Oppenröder Kirche; für die musikalische Umrahmung sorgt der Männerchor der "Sängerlust". In deren Reihen singt der Jubilar seit über 50 Jahren. Seit Jahrzehnten ist er den "Sportfreunden" treu verbunden, hier hat er zwölf Jahre lang die Finanzen verwaltet. Manfred Schulz nimmt regelmäßig an den Spieleabenden des Doppelkopfvereins teil und ist Fördermitglied in weiteren Vereinen. Überhaupt sind die Eheleute Schulz sehr gesellig und fühlen sich dem Ortsvereinsleben eng verbunden. Nach seinem liebsten Hobby befragt, antwortet der 84-Jährige lachend: "Bierzapfen".

Bereits im Rentenalter haben Schulz und seine gleichaltrige Frau die damalige Wirtin des Bürgerhauses tatkräftig unterstützt. Lydia Schulz stand auf Abruf in der Küche und half gelegentlich auch im Service. Offensichtlich haben sie das sehr gerne getan, denn wenn sie davon erzählen, strahlen sie über das ganze Gesicht.

Der Jubilar stammt aus Sorau in der Niederlausitz und ist gelernter Schlosser. Zuletzt war er in der Bauaufsicht des Straßenbauamtes Gießen tätig. Fragt man Lydia Schulz nach ihrem beruflichen Werdegang, winkt sie ab: "Hausfrau, Garten, Landwirtschaft, für die ich mich aber nicht interessiert habe. Lieber wäre ich Schneiderin geworden. Doch damals durften die wenigsten Mädchen einen Beruf erlernen." Ihre kreative Ader lebt die Seniorin in der Malerei aus. Früher blieb dafür keine Zeit: Erst kam die Erziehung der vier Kinder, dann die Betreuung der drei Enkel (inzwischen zählt auch ein Urenkel zu den Nachkommen) und schließlich die Pflege der Eltern und Schwiegereltern. Lydia Schulz backt und kocht gerne und das kommt noch heute der ganzen Familie zugute.

Wie hat sich das Paar kennengelernt? Der erste Blickkontakt war an einem Sonntag beim Federballspielen oberhalb der "Ganseburg" auf dem Kernberg. Und dann trafen sich die beiden auf der Kirmes in Oppenrod wieder, da hat es so richtig gefunkt.

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