Gelöste Atmosphäre - ein Schritt in die Normalität: Kurse im Busecker Hallenbad laufen nun weiter. Vereinsvorsitzender Wolfgang Dörr (l.) und Schwimmmeister Horst Försch hoffen, dass in etwa 14 Tagen der Einlass für alle Mitglieder möglich ist. FOTO: SIW
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Gelöste Atmosphäre - ein Schritt in die Normalität: Kurse im Busecker Hallenbad laufen nun weiter. Vereinsvorsitzender Wolfgang Dörr (l.) und Schwimmmeister Horst Försch hoffen, dass in etwa 14 Tagen der Einlass für alle Mitglieder möglich ist. FOTO: SIW

Es darf geplantscht werden

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck(siw). "Chlor und Co. sind safe. Ich will ja mit niemanden knutschen… höchstens mit meiner Tochter", lacht Tanja L., als sie am Montag vor der Tür zum Hallenbad um ein kurzes Statement gebeten wird. Gemeinsam mit ihrer zehn Monate alten Tochter Lea nimmt sie am Babyschwimmen teil. Es war der erste Termin nach der pandemiebedingten Schließung des Hallenbades am 14. März.

Auch Verena B. und die einjährige Mia sowie Jonas, zehn Monate alt, und seine Mama Kristina freuen sich, dass es endlich wieder losgeht. "Jonas hat vor der Schließung nur ein paar Mal an dem Kurs teilgenommen, und das hat sich schon positiv auf seine Entwicklung ausgewirkt. Weil der Rücken gestärkt wurde, hat es mit dem Krabbeln wesentlich besser funktioniert", erzählt Kristina K..

Badezeiten online reservieren

Tobias M. und seine Frau sind mit ihren Kindern, der neun Monate alten Hanna und dem zwei Jahre und neun Monate alten Lucas, gekommen. "Der hat sich schon die ganze Woche riesig aufs Schwimmbad und die Rutsche gefreut", berichten die beiden. Aus der Zeit vor der Zwangspause waren alle sieben Kursteilnehmer mit ihrem Nachwuchs wieder dabei. "Auch zum anschließenden Kleinkinder-Schwimmkurs haben sich fast alle zurückgemeldet", sagt Kursleiterin Silke Janoth.

Für Sportvereine und Kurse hatte die Landesregierung Anfang Juni grünes Licht gegeben. Der Hallenbadverein hat zügig ein Hygienekonzept erstellt und dem Ordnungsamt vorgelegt. Die Verhaltensregeln wurden den Kursteilnehmern vorab schriftlich mitgeteilt. Föhnen ist nicht erlaubt, für den Eingangsbereich gilt Maskenpflicht, kein Einsatz von Spielgeräten - weitere Details sind nachzulesen unter www.hallenbadverein-buseck.de.

Da es sich um ein vereinsgeführtes Mitgliederbad handelt, ist der Vorsitzende Wolfgang Dörr zuversichtlich, dass sich die Badegäste eigenverantwortlich und diszipliniert verhalten werden. Nur das mit dem "Einbahnstraßen-Schwimmen" könnte ein Problem werden. Der Einlass für alle Mitglieder wird - so hofft Dörr - in 14 Tagen möglich sein.

Seit Wochen ist Michaela Strunck-Gans damit beschäftigt, die Mitglieder in das neue Erfassungsprogramm aufzunehmen. "Damit müssen wir uns nun vertraut machen", sagt Dörr. Ein Modul für die Online-Reservierung wurde nachträglich angeschafft. "Das kommt jetzt wegen der Besucherdeckelung noch dazu."

Schwimmmeister Horst Försch ist es keineswegs langweilig geworden. "Die Anlage muss ja am Laufen gehalten werden. Es gibt genug zu tun, was während der Öffnungszeiten nicht erledigt werden kann. Wir werden dieses Jahr auf eine Schließung während der Sommerferien verzichten", sagt Dörr. Eine gute Nachricht, zumal es in Großen-Buseck kein Freibad mehr gibt.

Das Vereinsbüro ist dienstags von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet (Kontakt unter Telefon 0 64 08/50 14 11, E-Mail an buero@hallenbadverein-buseck.de).Schwimmzeiten sind im Bad unter Tel. 0 64 08/54 70 81 anzumelden).

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