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Der Busecker und das zweite Leben für Brillen

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Mal ändert sich die Sehstärke, mal der Geschmack für die Farbe und Form des Gestells. Die Gläser der Brillen sind dann oft noch gut in Schuss. Viele Brillenträger fragen sich daher, ob sie ihre ehemalige Sehhilfe nicht einem guten Zweck zuführen können. Optiker Alfred Weis aus Buseck greift diese Anregung nun auf: Er stellt in seinem Geschäft eine Sammelbox für Brillen auf. Am Ende des Jahres wird diese dann an "Brillen ohne Grenzen" übergeben.

Die Organisation "Brillen ohne Grenzen" mit Sitz im Elsass arbeitet mit enormem Aufwand daran, gespendete Brillen möglichst sinnvoll auf der Welt zu verteilen. Zunächst werden alle zugesandten Brillen ausgepackt und deren Qualität überprüft. Brauchbare Brillen werden gesäubert und vermessen, dazu wird die Stärke auf den Brillengläsern notiert. Die anschließende Sortierung nach Dioptrien ermöglicht es, die Brillen gezielt zu versenden.

Weltweit benötigen über 100 Millionen Menschen eine Brille. Zwar kann in den Entwicklungsländern vor Ort die Sehstärke meist nur mit einfachen Tafeln bestimmt werden, dennoch hilft schon diese einfache Augenprüfung, eine angemessene Brille zu finden und den Menschen so ihr alltägliches Leben zu erleichtern. Ein zweites Leben für die Brillen - eine gute Idee.

(pm/Symbolfoto: dpa)

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