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Die Busecker Senioren wünschen sich mehr Sitzbänke. Gerade auf Spielplätzen dürften diese nicht fehlen.

Busecker Senioren zufrieden

  • VonVolker Heller
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Buseck (vh). 80 Prozent der Busecker Senioren sind zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch Studenten, die nun im Behinderten- und Seniorenbeirat vorgestellt wurde.

Vorsitzender Karlheinz Volk sagte, dass der Beirat zusammen mit Studierenden der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen einen Fragebogen mit der Zielgruppe 60 plus der Busecker Ortsteile erarbeitet hatte. Themenbereiche seien Mobilität, Digitales, Sicherheit und Soziales. 488 Fragebögen wurden ausgewertet. Das Ergebnis ist auf 150 Seiten nachzulesen. Es soll auch im Sozialausschuss am 6. September vorgestellt werden.

80 Prozent der Befragten sind rundum zufrieden und 17 Prozent teilweise zufrieden mit der Lebensqualität in Buseck. 55 Prozent fühlen sich sicher, 39 Prozent nur teilweise. Vollkommen sicher fühlten sich 69 Prozent der Befragten in Trohe und Oppenrod.

Fehlende Straßenbeleuchtung ist häufiger Grund für Unsicherheit. 48 Prozent halten es für wahrscheinlich, Opfer einer Straftat zu werden. Dabei steht der Einbruch an erster Stelle der Befürchtungen. Manche Plätze und Wege sollten besser einsehbar, Polizei und Ordnungspolizei öfters präsent sein.

Die Studierenden seien verwundert gewesen über die Angebotsbreite in Buseck, besonders dem Kernort. Erstaunlicherweise für die Fragebogen-Auswerter sind die Busecker Senioren eher mit dem eigenen Auto oder zu Fuß unterwegs als mit öffentlichem Nahverkehr. Vor allen Dingen wünschen sich die Senioren mehr Bänke.

Gunter Weckmann berichtete über die Erfahrung mit der in Oppenrod bereits vorhandenen DorfApp. Diese sei wohl nützlich, aber ihre Nutzerzahl noch sehr gering. Sie müsse auch besser gepflegt werden. Bezüglich des Spielplatz-Neubaus an der Tulpenstraße sagte Kornelia Steller-Naß, generell sollten neue Spielplätze barrierefrei erreichbar sein, Spielgeräte für alle Alterstufen haben und als generationenübergreifender Raum parkähnlich gestaltet werden.

Vorsitzender Volk berichtete zudem, dass die Busecker Generationenwerkstatt wieder Fahrt aufgenommen habe. Jetzt werde der Schulgarten auf Vordermann gebracht. Erdbeeren seien reif, grüner Salat und Mangold würden geerntet. Seit 7. Juni nähten die Damen der Handarbeitsgruppe Rucksäcke mit einem gestickten Logo der Gemeinde. Diese sollten etwa zum »Advent an der Brandsburg« unter die Leute gebracht werden, insofern solche Veranstaltungen wieder möglich seien.

Jugendpfleger Alexander Geck besorge ausrangierte Fahrräder für zehn Euro, sorge für deren Reparatur und gebe sie an bedürftige Jugendliche weiter.

Bürgermeister Dirk Haas informierte, dass auf der Querung Tulpenstraße schon eine Markierung angebracht sei. Für die künftig als Radstraßen ausgewiesenen Bereiche Mühlrain und Bahnhofstraße seien entsprechende Schilder bestellt.

Fliesen zu glatt

Heinrich Hainmüller lobte die Renovierungsarbeiten im Sanitärbereich des Hallenbads - mit Ausnahme der Bodenfliesen. Jene seien zu glatt. Die Putzfrau freue sich, die Sicherheit leide aber.

Man diskutierte im Beirat, ob der Seniorennachmittag der Gemeinde möglicherweise als zentrale Veranstaltung stattfinden solle, ebenfalls der Volkstrauertag. Hannelore Buchtaleck vertrat die Meinung, in den Ortsteilen solle noch was bleiben. Für diesen Herbst plant der Beirat eine Friedhofsbegehung (Termin offen). Ebenfalls im Herbst werde der Behinderten- und Seniorenbeirat neu berufen, sagte Volk. Wer mitmachen möchte, solle sich melden. Weil der Beirat 2022 sein 20-jähriges Bestehen feiern will, wird noch ein Feierdatum gesucht. Auf der nächsten Beiratssitzung am 25. August, 18 Uhr, soll ausschließlich dieses Thema behandelt werden.

Die neue Koordinatorin für Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Buseck, Leticia Gobet, stellte sich dem Beirat vor. Ihre Sprechstunden für jedermann sind dienstags von zehn bis zwölf Uhr im Jugendhaus (Wilhelmstraße 9 a).

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