Busecker Senioren sind ganz zufrieden

  • VonConstantin Hoppe
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Buseck (con). Welche Themen beschäftigt die Busecker Generation 60+? Diese Frage zu klären, war Ziel einer Befragung durch Studenten. Die Auswertung wurde durch Studierende der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen übernommen. Am Montag wurden die Ergebnisse im Kultur-, Ehrenamts-, Sozial- und Integrationsausschuss vorgestellt.

Ziel der Umfrage war es, Bedarfe und Wünsche zu ermitteln und so Handlungsfelder für die Gemeinde auszumachen. Dabei wurde das Augenmerk besonders auf die Themen Mobilität, Digitales, Sicherheit und Soziales gerichtet und nach Ortsteilen ausgewertet. Von den rund 1500 verteilten Fragebögen kamen 447 zurück, davon 263 aus Großen-Buseck. 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, mit der Situation in der Gemeinde zufrieden zu sein, 17 sind teilweise zufrieden und nur ein Prozent gab an, nicht zufrieden zu sein.

Unsicherheit im Digitalbereich

Auch in der Generation 60+ ist das Auto das meist genutzte Fortbewegungsmittel, dicht gefolgt von Fußgängern und dem Fahrrad. Nur rund ein Viertel der Befragten gab an, regelmäßig den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.

Am meisten Verbesserungspotenzial sehen die Befragten im Ausbau der Fahrradwege und bei der Anzahl der Bushaltestellen, besonders in Oppenrod und Trohe werden auch Mitfahrbänke gewünscht.

Im Bereich Digitales herrscht bei den älteren Befragten noch viel Unsicherheit - das betrifft auch die Nutzung einer Dorf-App. Während die 60- bis 64-Jährigen eine Nutzung favorisieren, sind Menschen ab 80 Jahren hinsichtlich einer Nutzung unsicher. Die Befragten wünschen sich zudem Schulungen für den sicheren Umgang mit dem Internet und für die Nutzung von Smartphones und Computern.

In der Befragung ging es auch um das Sicherheitsgefühl. 55 Prozent gaben an, sich in Buseck sehr sicher zu fühlen, 39 Prozent kreuzten teilweise sicher an, nur vier Prozent wenig sicher. Das Sicherheitsgefühl bei Dunkelheit ist nur wenig schlechter, dennoch würde eine bessere Beleuchtung nach Einbruch der Dunkelheit nach Meinung der Befragten dieses Sicherheitsgefühl verbessern.

48 Prozent sehen die Wahrscheinlichkeit, in ihrer Gemeinde Opfer einer Straftat zu werden, als sehr unwahrscheinlich an. Besonders gefürchtet sind Einbruch, Diebstahl und Cyber-Kriminalität.

Im Bereich Soziales ergab sich, dass die Freizeitangebote gut angenommen werden und besonders Beratungs- und Informationsangebote gerne genutzt werden. Auch das ehrenamtliche Engagement ist sehr hoch.

Nun sollen weitere Umfragen erarbeitet werden, um einige der Bereiche tiefergehend zu bearbeiten. Auch soll nach Möglichkeiten gesucht werden, um noch mehr Rückläufe bei den Fragebögen zu erreichen, auch wenn diese bereits bei dieser Aktion im erwartbaren Rahmen lagen.

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