Karnevalisten nehmen das Büro von Bürgermeister Dirk Haas (7. v. r.) in Beschlag. FOTO: SIW
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Karnevalisten nehmen das Büro von Bürgermeister Dirk Haas (7. v. r.) in Beschlag. FOTO: SIW

Busecker Tal in Narrenhand

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck(siw). In Buseck regieren ab sofort die Narren. Ohne große Mühe nahmen sie am Freitag das Schloss ein. Am Ende des Geplänkels bat Bürgermeister Dirk Haas um sein Leben und einen letzten Pudding.

Damit spielte er auf die große Resonanz auf Facebook an, die die Streichung des täglichen Nachtischs in den Kitas hervorgerufen hatte. Aber auch den Bau-Boom ließen die "Führungskräfte" des närrischen Metiers nicht unerwähnt. "Die Erweiterung der Wiesecker Werkzeugvermietung fänden wir dann toll, wenn wir dort mit unseren Faschingsumzugswagen ganzjährig dürften machen die Halle voll," meinten die Sprecher des Carneval-Vereins Alten-Buseck (Sitzungspräsident Tim Burbach), des Karnevalvereins Großen-Buseck (Vorsitzender Heiko Hintze) und des Katholischen Fastnachtsclubs von "Sankt Marien" (Sitzungspräsident Alexander Zippel).

Beim Sturm auf das Schloss erhielten sie Rückendeckung durch charmante Gardemädels und aus der Welt des närrischen Adels. Neben dem Gießener Prinzenpaar, seine Tollität Prinz Sebastian I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Carina I., stürmten die Hoheiten aus Krofdorf-Gleiberg, Lollar, Beltershain und Marburg samt Hofstaat das historische Gemäuer, in dem bis dahin das Gemeindeoberhaupt das Sagen hatte. Dort tranken sie ein Schlückchen, scherzten und machten sich dann auf den Weg zum Kulturzentrum. Wie schon die Jahre zuvor wurde der Fackelzug vom Fanfarenzug Hansa Gießen begleitet.

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