Michael Häuser hat sich seinen eigenen Brauhausturm geschaffen.
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Michael Häuser hat sich seinen eigenen Brauhausturm geschaffen.

Originelle Idee

Busecker baut Gießener Brauhausturm nach

  • vonSiglinde Wagner
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Der Gießener Brauhausturm ist als Wahrzeichen (noch) weithin sichtbar. Michael Häuser aus Buseck hat ihn nun nachgebaut. Womöglich wird die Kopie das Original überleben.

"Meine ersten Versuche mit Bier, der erste Schluck, mein erster Schwips … mit Gießener Bier bin ich einfach groß geworden", sagt Michael Häuser. Der 24-Jährige findet es generell schade, dass immer mehr Privatbrauereien ihre Produktion einstellen müssen. Seit 2015 ist auch das "Gießener Brauhaus" Geschichte. Der markante Turm soll in absehbarer Zeit "fallen".

Für viele Einwohner in Gießen und auch im Umland ist der Brauhausturm auf dem Gelände an der Marburger Straße so etwas wie ein Wahrzeichen. Zur Erinnerung daran hat Michael Häuser den Turm nachgebaut. Erst in der Bauphase reifte der Entschluss, daraus eine Vitrine zu machen.

Nachbau des Gießener Brauhausturms: Zuerst die Oma gefragt 

Schon zuvor hatte er nach alten Krügen und Gläsern, Flaschen und Bierdeckeln, Aschenbechern und Flaschenöffnern sowie Modellen der Brauereifahrzeuge Ausschau gehalten. "Zuerst habe ich meine Oma danach gefragt, mich später innerhalb meiner Alten-Busecker Burschenschaft umgehört und schließlich bin ich sogar bis in den Westerwald gefahren. Dort habe ich - natürlich in Absprache mit dem Besitzer - die alte Leuchtreklame eines geschlossenen Gasthauses abmontiert", berichtet Häuser.

So kam einiges zusammen. "Das originalgetreue blau-rote Logo auf den beiden Seitenteilen hat übrigens Lea gemalt. Das hat richtig viel Arbeit gemacht. Ich hätte das nie so gut hinbekommen", lobt Michael das Werk seiner Freundin.

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