Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Lkw am Bahnübergang in Buseck sind mehrere Menschen verletzt worden. Foto: dpa
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Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Lkw am Bahnübergang in Buseck sind mehrere Menschen verletzt worden. Foto: dpa

Schweres Zugunglück in Buseck

Bundesstelle stellt Schuld des Lkw-Fahrers fest

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Buseck(dpa/bf). Beim Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Lastwagen im Mai 2018 in Großen-Buseck sieht der jetzt vorliegende Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung die Schuld beim Lkw-Fahrer. Er sei trotz eines Staus auf die Gleise gefahren. Dort prallte ein Zug der Hessischen Landesbahn in das Fahrzeug. Bei dem Zusammenstoß wurden drei Menschen schwer und 17 weitere leicht verletzt. Der Lastwagenfahrer konnte das Führerhaus rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.

In dem Bericht wird zudem die Verkehrssituation an dem Bahnübergang insgesamt kritisch bewertet. In beide Richtungen begünstige starker Zulieferverkehr Rückstaus bis zum Bahnübergang, in Fahrtrichtung Landesstraße könne zudem die Halte- und Wendestelle für Busse das Problem verschärfen.

Bis eine Lösung für diese Probleme gefunden sei, fahren die Züge dort langsamer, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit. An der Stelle hatte es vor Mai 2018 bereits zwei ähnliche Unfälle gegeben.

In einer Stellungnahme teilte die Bahn mit, nach dem Unfall habe es viele Gespräche und eine Verkehrsschau mit Gemeinde, Landes- und Bundespolizei, Regierungspräsidium, Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung und Eisenbahn-Bundesamt gegeben.

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