+
Gruppenbild mit Bürgermeister Dirk Haas (M.), daneben Eckhard Neumann und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Norbert Weigelt. FOTO: SIW

Borkenkäfer sorgt für Schäden

  • schließen

Buseck(siw). Der traditionelle Holzverstrich der Gemeinde Buseck findet jeweils zu Jahresbeginn an wechselnden Stellen im Wald statt. Treffpunkt war am Samstag Kimmels Rentnerturm, nördlich von Großen-Buseck am Hohen Berg gelegen.

Schon auf dem Weg dorthin, konnten die Wanderer feststellen, dass sich derzeit im Wald so richtig viel tut. Dicke Stämme säumten den Weg. Revierförster Stefan Schreiber berichtete, dass sich der Borkenkäfer aufgrund der Trockenheit explosionsartig vermehren konnte. Ein sehr hoher Anteil des Fichtenbestands ist betroffen, auch Buchen mussten gefällt werden.

"Das ist für Buseck nicht nur ein enormer ökologischer, sondern auch ein ökonomischer Schaden", erklärte Bürgermeister Dirk Haas. Trotz Landes- und Bundesmitteln müsse die Gemeinde für die Nachpflanzungen viel Geld in die Hand nehmen. Von einem Problem für die Kommune und für die Bevölkerung sprach Norbert Weigelt, der Vorsitzende der Gemeindevertretung. Er warb um Verständnis, wenn Aufforstungsbereiche als Sperrgebiete ausgewiesen werden müssten.

Susanne Weigelt aufgenommen

Zwei Mal ein Festmeter Holz wurden zugunsten der Mini- und Jugendfeuerwehren versteigert und erbrachten 82 Euro. Für die Bewirtung sorgte in bewährter Weise Ottmar Wißner aus Beuern. Zum Einlegen ins Feuer konnten sich die Besucher selbst etwas mitbringen.

Das kleine Waldfest zieht stets viele Stammgäste an. Es ist ein Kommen und Gehen. Susanne Weigelt war erstmals dabei. Sie wurde nach altem Ritual vom inoffiziellen Bürgermeister des Holzverstrichs, Eckhard Neumann, mit dem Anstecken eines Tannensträußchens begrüßt. Für die Aufnahme in die Männerrunde bedankte sie sich mit einer Getränkerunde.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare