Beuerner Pfadfinder im Süßigkeitenkoma

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Buseck (pm). Fünf Tage lang trafen sich 240 Wölflinge aus Hessen, um gemeinsam mit Willy Wonka und Charlie in der schönen Wetterau die Neueröffnung einer Schokoladenfabrik voran zu treiben. Mit dabei waren Pfadfinder aus Beuern.

Die Wölflinge hatten vorab in ihren Treffen alles rund um Süßigkeiten erforscht. Dieses Expertenwissen sollte nicht nur zu vielen neuen Kreationen inspirieren, sondern auch dazu beitragen, die Süßigkeitenproduktion selbst in die Hand zu nehmen. Doch bevor es dazu kam, mussten viele Hindernisse überwunden werden, für die die Leitung des Lagers vielfältige Spiele arrangierte. So mussten in Geländespielen entweder Geld für die Zutaten verdient oder geheime Rezepturen nach langwierigen Rätseln aus Verstecken geborgen werden. Schließlich gelang die Aufnahme der Schokoladenproduktion und damit ein Lagerabschluss, der mit einem süßen Fest seinen Höhepunkt fand.

Früh Verantwortung übernehmen

Derartige Spielideen sind typisch für Pfadfinderlager, insbesondere bei den Wölflingen - den jüngsten unter den Pfadfindern -, die sich gerne in eine Fantasiewelt katapultieren lassen, um für eine gewisse Zeit aus ihrem Alltag abzutauchen. Das Eintauchen in eine Märchenwelt ist begleitet von wertvollen Erfahrungen. Denn ohne das Kennenlernen der anderen Lagerteilnehmer und das gemeinsame freundschaftliche Handeln bleibt das freudige Lagerleben erfahrungsgemäß auf der Strecke. Ebenso wird für jeden spürbar, dass nur durch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit das gemeinsame Unternehmen gelingen kann. Kinder und Jugendliche werden früh in die Verantwortung genommen, was unter Gleichgesinnten und Gleichaltrigen erstaunlicherweise auch recht gut gelingt.

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