SPD Beuern sucht nach Heizmöglichkeiten

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Buseck(pm). Der Ortsbezirk Beuern der SPD unternahm nun eine Informationsfahrt nach Schönstadt bei Marburg. Dort gibt es auf Initiative der Bürgerschaft eine zentrale Versorgung mit Wärme für das 1600 Einwohner zählende Dorf. "Leider", sagte die Vorsitzende des Ortsbezirks Gabi Ohm-Goltze, "hat sich herausgestellt, dass die dortige Lösung bei uns nicht praktikabel ist."

In Schönstadt gibt es ein Sägewerk. Dort wird die Abwärme zentral erzeugt. Der Bürgerverein musste nur noch für Speicherung und Verteilung sorgen. Der Aufwand dafür war erheblich: Leitungen mussten verlegt werden. Zudem verfügte man über die notwendigen Fachleute im Dorf, was Kosten senkte.

Wie Ohm-Goltze in einer Vorstandsitzung feststellte, müssten Lösungen her, die auch in anderen Orten praktikabel seien. In Beuern wäre eine Vergrößerung der bestehenden Holzschnitzelanlage an der Willy-Czech-Halle möglich. Von da aus könnten Wohnbereiche in der Umgebung versorgt werden. Dies will der SPD-Vorstand in einem Gespräch mit dem Bürgermeister und den Verantwortlichen der OVAG klären. Des Weiteren könnte die grundhafte Erneuerung der Straßen, die in den nächsten Jahren an der Hofgartenstraße, Borngasse und Struthwaldstraße stattfinden soll, mit einer Nahwärmelösung verbunden werden.

Erfreulich ist für die SPD, dass im geplanten neuen Wohnquartier auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks eine zentrale Wärmeversorgung über eine Pellets-Anlage vorgesehen ist.

"Wir werden uns kundig machen, welche Möglichkeiten es für unser Dorf gibt und dann eine Informationsveranstaltung für die Beuerner anbieten", stellt Ohm-Goltze fest. Eingeladen werden soll dabei auch ein Fachmann, der individuelle Lösungen beschreiben kann.

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