Vorrang für Radler

Beschilderung für Fahrradstraßen aufgestellt

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Buseck (pm). Vor einigen Wochen hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass auf der Strecke des Fernradweges R7 in Buseck Fahrradstraßen eingerichtet werden sollen. Dabei haben alle Parteien - also CDU, FW, Bündnis 90/Die Grünen sowie die SPD - einmütig zugestimmt. Bei den betroffenen Straßen handelt es sich um den Mühlrain in Trohe sowie Teile des Schützenwegs und der Bahnhofstraße in Großen-Buseck.

Aktuell wird die dazu notwendige Beschilderung aufgestellt. Das berichtete jetzt Bürgermeister Dirk Haas.

Was bedeutet dies für die Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Auto im Dorf unterwegs sind? In Trohe wird der Mühlrain mit einem Zusatzschild zur Befahrung durch die Anlieger freigegeben. Dies ist bereits seit Längerem so angeordnet. In Großen-Buseck erhält das Verkehrszeichen »Fahrradstraße« noch den Zusatz »Kfz-Verkehr frei«. Damit kann jederzeit diese Straßen mit einem Pkw befahren werden, um zum Beispiel aus der Zeilstraße zum Edeka zu kommen. Allerdings haben die Radfahrenden Vorrang.

Neu ist die Ausweitung der »Tempo 30-Zone« im Bereich der Zeilstraße. Hier beginnt der 30er-Bereich zukünftig bereits deutlich vor dem Bahnübergang.

»Bedrückt hat mich die Tatsache, dass es noch vor der offiziellen Freigabe der Fahrradstraßen zu Vandalismus gekommen ist«, berichtet der Rathauschef. So wurden die entsprechenden Verkehrsschilder massiv beschädigt.

Ärger über Hakenkreuze

Ein weiterer Vorfall habe nicht nur ihn mehr als verärgert, so Haas. Es wurden mehrere Hakenkreuz-Schmierereien im Dorf entdeckt. Mittels einer Spraydose mit blauer Farbe geschah dies an unterschiedlichen Stellen in Großen-Buseck. So wurde beispielsweise am Georg-Diehl-Kindergarten und im Schützenweg Farbe versprüht. »Natürlich haben wir diese Taten aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet«, erklärt der Bürgermeister.

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