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Am "Bungee Run King Kong" stellen sich zum Erinnerungsfoto aktuelle Mitglieder des KJB mit der Vorsitzenden Luana Sommer (4. v. r.), Jugendpfleger Andreas Geck (5. v. r.), Bürgermeister Dirk Haas (3. v. r.), dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Norbert Weigelt (2 .v. r.) und dem BSB-Vorsitzenden Karlheinz Volk (r.).

Belange der Jüngeren im Blick

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Buseck (siw). "Während sich andere Gemeinden erst jetzt auf den Weg machen und einen Kinder- und Jugendbeirat (KJB) einrichten, können wir in Buseck schon das 20-Jährige feiern. Das ist echt bemerkenswert," sagte Bürgermeister Dirk Haas. Fast unmerklich bringe sich der KJB mit guten Vorschlägen und Ideen ein. Früher sei der KJB dem Ordnungsamt unterstellt gewesen, nun sei die Jugendarbeit Chefsache.

Zur Jubiläumsveranstaltung im und am Kulturzentrum begrüßte Luana Sommer die Gäste. Seit acht Jahren engagiert sich die jetzt 23-Jährige im KJB, davon die letzten sechs Jahre als Vorsitzende. Sie dankte Jugendpfleger Andreas Geck für die stets gute Unterstützung und den örtlichen Kommunalpolitikern, "dass die Belange der jüngeren Generation ernst genommen werden und man uns auf Augenhöhe begegnet".

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Norbert Weigelt erklärte, dass eine gelingende kommunale Jugendpolitik ein wichtiger Standortfaktor sei. Wer den Zug verpasst hat, dürfe sich später nicht wundern, wenn sich gerade in ländlichen Gemeinden niemand findet, der Kommunalpolitik machen will.

Geck (seit 1997 Jugendpfleger in Buseck) sagte gegenüber dieser Zeitung, dass bereits im Vorfeld der Gesetzesinitiative durch die Hessische Gemeindeordnung (Paragraf 8c der HGO) im Jahr 1998 die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Vorschlags- und Redemöglichkeiten in den gemeindlichen Gremien thematisiert wurde. Der 1999 offiziell gegründete KJB war einer der ersten in Hessen und wurde von Patrick Gruber geführt. Wie weitere ehemalige Mitstreiter konnte auch er am Sonntag begrüßt werden. Themen waren in der Vergangenheit unter anderem die Jugendzentren, der Fun-Park, eine Parkour-Anlage und der Festplatz in Großen-Buseck.

"Der Anfrage, ob sich der Behinderten- und Seniorenbeirat an der Ausrichtung der Veranstaltung beteiligen möchte, wurde spontan zugestimmt," berichtete der BSB-Vorsitzende Karlheinz Volk. Eine Verbindung von Jung und Alt sei seit zwei Jahren durch die Generationenwerkstatt schon gegeben. Beide Beiräte hatten mit Informationstafeln auf ihr bisheriges Wirken aufmerksam gemacht.

Während im Park eine Hüpfburg und ein Bungee Run King Kong zum Toben und Kräftemessen einluden, standen im Saal verschiedene Spiele zur Verfügung. Großen Spaß bot ein Buseck-Quiz, das extra zu diesem Anlass erarbeitet wurde.

Das Kuchenbuffet wurde von der Generationenwerkstatt gespendet. Der Erlös soll an den Schlossparkverein zum weiteren Ausbau des Generationenaktivplatzes gehen. "Dies ist ganz im Sinne des gemeinsamen Feierns von Jung und Alt", betonte Sommer.

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