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Die Teilnehmer der Troher Ortsbegehung nutzen den Fuß- und Radweg zur Potsdamer Straße, der zurzeit für den Pkw-Verkehr freigegeben ist.

Bei der Mittelsmühle sind noch Fragen offen

  • VonSonja Hähner
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Buseck (son). Zum fünften Mal trafen sich Bürger auf Einladung von Bürgermeister Dirk Haas zu einem Ortsrundgang. Diesmal war Trohe an der Reihe. Gestartet wurde am Fußballplatz. Dieser soll bis September für den ersten sportlichen Einsatz zur Verfügung stehen. Sowohl Haas als auch der neue Ortsvorsteher Marco Deibel lobten vor den rund 30 Teilnehmern die reibungslose und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung, Troher Bürgerschaft und Sportverein.

»Der Platz erhält eine mo-derne LED-Flutlichtanlage, die sich durch eine geringere Lichtstreuung auszeichnet«, so Haas. »Auch die Spielfläche ist nun so eingeebnet, dass nicht mehr ein Gefälle von einem Meter auftritt«, ergänzte Deibel. Die Basketballkörbe auf dem Gelände bleiben erhalten. Für die Kinder wird außerdem eine Möglichkeit zum Bolzen geplant, da der neue Sportplatz auf Wunsch des Sportvereins eingezäunt wird. »Der benachbarte Spielplatz steht bei uns ebenfalls auf der Sanierungs-Agenda«, so Haas.

An der Danziger Straße präsentierte sich der Ortsausgang in einem aufgeräumten Zustand. »Wir konnten in Abstimmung mit dem Landkreis und Hessen Mobil die Sanierung der Fahrbahnoberfläche mit der Schaffung von Gehsteigen und der Sanierung des Durchlasses für den Vorflutgraben in einem Rutsch durchführen«, berichtete Haas. Auch die Ver- und Entsorgungsleitungen wurden erneuert.

Haas hofft, im nächsten Jahr mit der Sanierung der Vixröder Straße beginnen zu können. Auf die Frage von Anwohnern nach einer möglichen Versetzung des Ortsschildes an der Vixröder Straße erwiderte Haas, dass man in Fragen der Verkehrsberuhigung in ständigem Kontakt mit Landkreis und Hessen Mobil stünde. »Wir lassen da nicht locker, aber wir als Gemeinde dürfen nicht einfach Ortsschilder versetzen«, sagte er

Nächste Station war das Neubaugebiet »Berliner Straße«. »Das Gebiet ist gut entwickelt, viele Familien mit Kindern haben sich hier angesiedelt«, so Haas. In einem letzten Schritt werde noch die Straße gepflastert. Auch der Wirtschaftsweg nach Alten-Buseck sei mit Bauschotter ertüchtigt worden. Der Weg könne nun gut von Schulkindern genutzt werden. Ein junger Vater an, dass es in Alten-Buseck aber an Über- wegen über die Hauptstraße mangele. Die vorhandenen Querungsinseln seien für Grundschulkinder nicht sicher genug. Auch hier verwies Haas auf die Zuständigkeit von Landkreis und Hessen Mobil.

Weiter ging es über den Fußweg Richtung Potsdamer Straße. Dort hatte, wie berichtet, ein Eigentümer auf eigene Initiative Fichten fällen lassen, obwohl die Gemeinde nur einen Rückschnitt gefordert hatte. Letzter Punkt war die Mittelmühle. Diese ist von ihrem bisherigen Besitzer veräußert worden. Der neue Eigentümer habe einiges mit dem Grundstück vor. »Entschieden ist aber noch nichts«, sagte Haas. Es seien noch viele Fragen offen und viele Themen zu bearbeiten. Er nannte Stichworte wie die Änderung des Flächennutzungsplanes, die Notwendigkeit naturkundlicher Fachbeiträge, die Interessen der Gemeinde am Wegerecht sowie des Zugangs zu Ver- und Entsorgungsleitungen. »Es gilt die Interessen des Investors mit denen der Gemeinde und der Anwohnerschaft abzuwägen«, sagte er am Ende der anderthalbstündigen Begehung.

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