Zum Abschluss der Arbeiten im Baugebiet "Auf der Hainerde I" wurden nun auch die Bäume gesetzt. Bürgermeister Dirk Haas (2 v. l.) und Heiner Geißler (4. v. r.) freuen sich zusammen mit Vertretern der beteiligten Firmen über die Fertigstellung. FOTO: PAD
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Zum Abschluss der Arbeiten im Baugebiet "Auf der Hainerde I" wurden nun auch die Bäume gesetzt. Bürgermeister Dirk Haas (2 v. l.) und Heiner Geißler (4. v. r.) freuen sich zusammen mit Vertretern der beteiligten Firmen über die Fertigstellung. FOTO: PAD

Aus Baustelle wird Zuhause

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Buseck(pad). Zwei kleine Kinder spielen im Garten eines Einfamilienhauses auf dem grünen Rasen. Für die schöne Aussicht auf Großen-Buseck und den Wald haben sie dabei keine Augen. Auch als eine Gruppe von Männern in Anzügen zusammen mit einer Frau vorbeiläuft, blicken sie nur kurz auf. Dabei steht gerade in diesem Moment ihr Zuhause im Mittelpunkt.

Erschließung mit Glasfaser

Ortstermin im Großen-Busecker Baugebiet "Auf der Hainerde I". Busecks Bürgermeister Dirk Haas freut sich zusammen mit den Investoren über die Abnahme des Baugebiets. 2016 hatte die Erschließung begonnen. Zunächst wurden Glasfaserkabel, Wasserleitungen und ein getrenntes Kanalnetz - ein Rohr für Regen-, eines für Abwasser - verlegt, danach die Baustraßen eingerichtet. Auch die Kapazität des Regenrückhaltebeckens wurde vergrößert.

Mittlerweile stehen auf fast allen der 33 Bauplätze Gebäude, davon auf vier Mehrfamilienhäuser. Nur ein Platz direkt an der Bonhoefferstraße ist leer. Doch auch dort werde bereits in kurzer Zeit ein Haus gebaut, sagte Haas. Daher erfolgte nun der Endausbau.

Damit aus der Bonhoefferstraße danach keine Rennstrecke wird, wurden Parkflächen ausgewiesen und von Bäumen eingerahmt. Die Nebenstraße wird sogar zum verkehrsberuhigten Bereich, sagte Haas. Die Bäume wurden übrigens während des Ortstermins gesetzt - nach dem Regen der vergangenen Tage ein idealer Zeitpunkt, damit sie angehen können. Die Pflege der Pflanzflächen können die Anwohner übernehmen, erhalten dafür eine kleine Aufwandsentschädigung von der Gemeinde, wirbt Haas. Interessenten können sich noch beim Tiefbauamt melden.

Heiner Geißler vom Projektentwickler IMAXX ist ebenso wie der Bürgermeister mit "Hainerde I" zufrieden: "Das sieht alles sehr gut und ordentlich aus." Der Endausbau sei immer eine komplizierte Phase. Baustellenbedingt komme es vor, dass Grundstücke nicht rund um die Uhr mit dem Auto erreichbar seien. Doch aus Buseck habe es dazu kaum Beschwerden gegeben, was von einer guten und umsichtigen Arbeit der Baufirma Weimer sowie verständnisvollen Anliegern zeuge.

Wo es ein "Hainerde I" gibt, muss es auch ein "Hainerde II" geben. Der Bürgermeister sagte, dass es sich Richtung Osten an das Baugebiet anschließen und bis zur Umgehungsstraße erstrecken wird. In Kürze sollen die Bebauungspläne offengelegt werden. Entwickler wird wieder IMAXX sein.

Derzeit plane man mit vier bis fünf Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser sowie zirka 22 für Ein- bis Zweifamilienhäuser, sagte Geißler. Haas betonte in diesem Kontext die Bedeutung von Mietwohnungen: Im Landkreis sei der Bedarf an kleinen Wohneinheiten für kleine Einkommen hoch. Dieser Nachfrage werde man mit "Hainerde II" auch gerecht.

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