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Baumaßnahmen erhalten Zuspruch

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Der Stadtumbau Großen-Buseck und der Umbau der alten Synagoge im Anger 10: Zwei Themen, die die Busecker Gemeindevertreter schon häufiger beschäftigten und die das Gremium auch in Zukunft begleiten werden. Beides erhielt bei der letzten Sitzung der Busecker Gemeindevertretung größtenteils Zuspruch.

Der Stadtumbau Großen-Buseck und der Umbau der alten Synagoge im Anger 10: Zwei Themen, die die Busecker Gemeindevertreter schon häufiger beschäftigten und die das Gremium auch in Zukunft begleiten werden. Beides erhielt bei der letzten Sitzung der Busecker Gemeindevertretung größtenteils Zuspruch.

Zu Beginn der Versammlung stand wie üblich der Bericht von Bürgermeister Dirk Haas über die aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde: Die Edeka-Erweiterung in Großen-Buseck geht ebenfalls voran: Dafür haben die vorausgehenden ökologischen Maßnahmen begonnen, die entsprechenden Flächen werden derzeit für die Umsiedlung zweier Ameisenbläulingsarten hergerichtet.

Bei den Baugebieten in Alten-Buseck, Großen-Buseck und Trohe läuft bislang alles wie geplant. In Oppenrod wurde auf der Fläche »Rahberg II« die Untersuchung der Schadstoffbelastung abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen seit Mittwoch dem Bürgermeister vor. Demnach gibt es eine geringfügige Belastung und man wird abklären, welche weiteren Schritte notwendig sind.

Große Bürgerbeteiligung

Die Alte Synagoge befindet sich gerade im Umbau. Bei Sanierungskosten von insgesamt 253 000 Euro sollen im Erdgeschoss Veranstaltungsräume, Teeküche und Sanitäranlagen entstehen. Das Obergeschoss sollen dem Freundeskreis Anger 10, dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Buseck und dem Förderverein für Kranken- und Pflegehilfe Buseck mit Nutzungsverträgen übergeben. Bereits Anfang November kam der Zuwendungsbescheid des Landes Hessen über Fördermittel von rund 63 Prozent der Kosten. Die Gemeinde muss für rund 94 750 Euro aufkommen. Die Sanierungsmaßnahmen erhielten bei einer Gegenstimme den mehrheitlichen Zuspruch aus der Gemeindevertretung.

Einstimmig war die Entscheidung über das weitere Vorgehen bei dem restlichen Stadtumbau im Ortskern von Großen-Buseck: Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) wurde beschlossen und die Verwaltung beauftragt, das Konzept umzusetzen. »Viele Bürger haben sich an der Erstellung des Konzepts und dem Maßnahmenkatalog beteiligt«, lobte Bürgermeister Haas. Nun könnte man sich an die weitere Entwicklung machen. Die Entscheidung für das Konzept bedeute aber nicht, dass nun alle Maßnahmen umgesetzt werden: Jedes einzelne Projekt muss den üblichen Geschäftsgang gehen und wird in der Gemeindevertretung beschlossen. »Von ÖPNV, über Elektromobilität bis hin zu Fußwegen ist das eine große Sache«, erklärte Frank Müller (CDU) zu der Entscheidung. Und weiter: »Das Thema wird über unsere Regierungszeit hinausgehen.«

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