Einstimmig

Ausschuss schlägt Lösungen für Radwege vor

  • vonConstantin Hoppe
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Buseck(con). Zusätzliche Sicherheit und weitere Verbindungen für Radfahrer - diese Themen standen am Montagabend im Mittelpunkt der Sitzung des Bau-, Landwirtschafts-, Energie-, Umwelt- und Verkehrsausschusses.

Zur Anbindung des Gewerbegebiets Großen-Buseck Ost an den Radweg R7, der zwischen Großen-Buseck und Reiskirchen verläuft, stellte die SPD einen Antrag. Die Anbindung soll über eine Wegeparzelle am Ende der Kasseler Straße verwirklicht werden, dabei sei eine Brücke zur Überquerung der Wieseck in diesem Bereich anzulegen. Für die Anbindung soll zudem die Bahnunterführung unter der B 49 genutzt werden.

"Damit wird neben dem Spitzmühlenweg und der Riedstruth eine dritte Möglichkeit geschaffen, das sehr verkehrsbelastete Gewerbegebiet umweltfreundlich für den nichtmotorisierten Verkehr anzubinden", lautet die Begründung für den Antrag. Die Maßnahme ließe sich mit verhältnismäßig überschaubaren Finanzmitteln verwirklichen, berichtete auch Bürgermeister Dirk Haas. Der größte Kostenpunkt dürfte dabei die Anlegung einer Brücke sein.

Vorstoß für neuen Kreisverkehr

Ein Änderungsantrag dazu kam von den Freien Wählern. Auch wenn diese mit dem Antrag in seinem Urzustand zufrieden sind, wird eine Umleitung des R7 aus dem Gewerbegebiet hinaus in Richtung Großen-Buseck vorgeschlagen, um so zusätzlich die Riedstruth und die Zeilstraße anzubinden. Schließlich formten Freie Wähler und SPD aus ihren Anträgen einen gemeinsamen, der alle diskutierten Punkte umfasst und vom Bauausschuss dem Gemeindeparlament einstimmig zur Annahme empfohlen wird.

Ein weiterer Punkt für mehr Sicherheit des Fahrradverkehrs ist die Schaffung eines Kreisverkehrs zwischen Schützenweg, Bismarckstraße und Pfingstweg. Hierzu schlägt die SPD-Fraktion einen Verkehrsversuch mit aufgemalter Verkehrsführung vor, um daraus Erfahrungen zu einen möglichen Kreisverkehr zu sammeln. Diese könnten helfen, ein entsprechendes Projekt vorzustellen, denn hier wäre eine Landesstraße betroffen, das erfordert die Einbeziehung von Hessen Mobil. Auch hierzu formten Sozialdemokraten und FW während der Sitzung einen gemeinsamen Antrag, der zuerst die Aufstellung einer entsprechenden Planung vorsieht. Dabei sollen insbesondere die Belange der Radfahrer an der Stelle beachtet werden. Auch hierzu gab es eine einstimmige Beschlussempfehlung des Ausschusses.

Schließlich wurde auch der Bebauungsplan Nr 2.3 in Alten-Buseck im Bereich der Gartenstraße vom Planungsbüro Zillinger überarbeitet: Hier bestand die Möglichkeit für sehr große Bauvorhaben, diese werden nun verhindert. So sind beispielsweise nur noch zwei Wohneinheiten pro Wohngebäude/Wohndoppelhaushälfte genehmigt, die maximal überbaubare Fläche wurde reduziert. Auch sind Fotovoltaik-anlagen bei Neubauten vorgeschrieben.

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