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Die Renaturierung und Investionen in den Hochwasserschutz werden von den Teilnehmern der Ortsbegehung gelobt.

Aufbauarbeit und Unwetterschutz

  • VonSonja Schwaeppe
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Buseck (son). Der Stand der Dinge in Beuern war Thema bei der jüngsten Ortsbegehung mit Bürgermeister Dirk Haas. Gemeinsam mit dem neuen Ortsvorsteher Jörg Lindenstruth informierte er über die aktuellen Entwicklungen in dem Busecker Ortsteil.

Zunächst begutachteten die Teilnehmer den Baufortschritt am Vereinsheim des MSC Beuern. Im Sommer 2018 war das Vorgängergebäude durch einen Brand völlig zerstört worden. »Rund 1500 Stunden Eigenleistung haben wir hier schon investiert«, berichtete Gernot Nasswetter, Vorsitzender des MSC. Am Ende der Aufbauarbeiten werden es wohl an die 3000 Stunden sein, ist er sicher.

Der Hauptteil der Finanzierung des Neubaus werde durch die Versicherung abgedeckt. Auch Fördermittel über den Landesssportbund seien möglich gewesen, weil die Gemeinde den Pachtvertrag mit dem MSC entsprechend angepasst habe. »Motocross soll es auch in Zukunft in Beuern geben und wir hoffen, dass wir an Pfingsten 2022, wenn Corona es zulässt, hier wieder starten können«, sagte Nasswetter. Das Gebäude soll bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein.

Sanierung des Sportplatzes

Nächste Station: die Willy-Czech-Halle. Dort sollen die Lüftungsanlage und im Zuge dessen auch die Heizungsanlage erneuert werden. Eine Großbaustelle wird die anstehende Sanierung des Sportplatzes werden. »Wir sind im Plan, was die Sportstättenentwicklung in Buseck angeht«, sagte Haas. Bei zwei Plätzen, Trohe und Beuern, sei der Handlungsbedarf am höchsten.

In Trohe werde derzeit der Rasenplatz wiederhergerichtet. »Das hat bei uns Irritation ausgelöst, wir waren von den Bauarbeiten in Trohe etwas überrascht«, sagte Angelique Grün. Haas erwiderte, dass alles gemäß der Planungen laufe. In Beuern wurden kürzlich den fußballspielenden Vereinen fünf mögliche Platzvarianten und die unterschiedlichen Belagmöglichkeiten vorgestellt. »Die Vereine werden sich nun bestehende Plätze mit den möglichen Belägen genauer anschauen, um eine Entscheidung zu treffen«, sagte der Bürgermeister.

Sei dies geschehen, werde die Gemeinde eine Ausschreibung für ein Planungsbüro veranlassen, das dann den reinen Fußballplatz beplanen solle. Die Gestaltung des weiteren Außengeländes soll gemeinsam mit den anderen Vereinen besprochen werden. »Auch der Seniorenbeirat sowie der Kinder- und Jugendbeirat werden dazu befragt«, so der Bürgermeister.

Daniel Rittershaus, 2. Vorsitzender des Beuerner Sportvereins, lobte die unbürokratische Hilfe der Gemeinde bei der Beschaffung von neuem Sand für das Beachvolleyball-Feld.

Nach einer Stippvisite an dem geplanten Baugebiet am Dörfelsweg im Bereich des alten Sägewerks machten sich die Teilnehmer auf den Weg, den renaturierten Verlauf des Mönchwiesengrabens anzusehen. Eine Maßnahme, die durchweg als gelungen von der Dorfgemeinschaft wahrgenommen werde und die durch entsprechende Fördermaßnahmen der Gemeinde kaum Kosten verursacht habe.

Auf dem Weg zu dem Renaturierungsgebiet wurde allerdings ein zu starker Uferbewuchs an einem Teilverlauf der Krebsbach angesprochen. »Hier gab es früher einen kleinen Fußweg, den man nicht mehr nutzen kann«, merkte Ortsvorsteher Lindenstruth an.

Haas nahm die Anregung auf. »Mäh- und Schnittarbeiten am Uferbereich müssen wir immer mit der Unteren Wasserbehörde abstimmen, die regelmäßig Begehungen an den Gewässern vornimmt.« Der Bewuchs ergebe allerdings auch ökologisch Sinn, da durch Beschattung und Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit der Fischnachwuchs geschützt werde. »Aber wir finden eine Lösung«, versprach Haas.

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