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Die Alten-Busecker Landfrauen und die Feier in Trohe

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"Schie, doass ihr all do seid, mier freue ihs oarg, doass so viel Leu gekomme sei. Mier, doass ias de Landfrauenverein vo Aale-Bousich." Die Begrüßung zum Mundart-Theater mit den "Bousseldande" hätte auch aus der Feder der "Plattschwätzer" von unserer Notizenseite stammen können.

In Trohe blieb es zudem nicht bei einer kurzen Begrüßung, schließlich sollte auch erklärt werden, warum die Alten-Busecker Landfrauen nicht im eigenen Ort die Veranstaltung anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums ausrichten: "Hau sei mier emoal ean Troh, weil däj eabbes hu, woas mier ean Aale-Bousich neat hu. Nehmlich e fest Bieh [Wir sind heute in Trohe, da es hier etwas gibt, was man in Alten-Buseck nicht hat: eine feste Bühne fürs Theater]. Ich meen neat die Haabieh. Nee, die Bieh häi fiers Theater. Mier hu ean Aale-Bousich zwoar es moorz Hall, do muss die Bieh ower immer eascht offgebaut wearn [Wir haben in Alten-Buseck zwar eine Mordshalle. Aber da muss die Bühne immer erst aufgebaut werden]. Weil joo ihser Verein nur aus dem zoarte Geschläächt bestitt, eas ihs doass eefach se schwier [Der Aufbau wäre für die Landfrauen nur schwer zu stemmen gewesen]." Damit wäre der Hintergrund aufgeklärt.

(siw/Foto: siw)

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