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Trotz 40 Grad gut gelaunt: Alfred Dörr.

Trotz 40 Grad im Schatten

Alfred Dörr springt bei "Musik im Park" ein

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Buseck (siw). Fast 40 Grad, fast 50 Besucher, die fast 100 Minuten bei "Musik im Schlosspark" am Donnerstag Alfons Dörr lauschten. Der Wettenberger war kurzerhand eingesprungen, als die geplante Gruppe absagen musste. Dies wurde erst am Mittwochnachmittag "festgemacht", und da kannte Dörr schon die Wettervorhersage. Ein echter Härtetyp!

Dass sich wirklich von einem auf den anderen Tag ein Ersatz finden würde, das haben die wenigsten geglaubt. "Wer will bei 40 Grad schon auftreten?", lautete die Meinung von Leuten, die ansonsten dem Stammpublikum angehören. Aber wie schon bei Regen festgestellt, die Busecker lassen sich von keinem Wetter, also auch von einem Hitzerekord nicht, abschrecken. Dann wird halt ein Fläschchen Wasser mehr getrunken. Nachdem der Aufruf von Bürgermeister Dirk Haas über Facebook die Runde gemacht hatte, gab es sogar noch zwei weitere Musiker, die Interesse bekundet hatten. Die Reihe "Musik im Park" ist beliebt, alle Termine in diesem Jahr waren vergeben und viele Künstler ließen sich schon für die Saison 2020 vormerken.

Zurück zum Star des Tages: Dörr erwies sich in jeder Beziehung als hitzebeständig. Er traf stets den richtigen Ton, scherzte zwischendurch und erfreute sich daran, dass das Publikum so richtig mitging und alle bis zum Konzertende blieben. Bei Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" meinte er: "Das ist glatt gelogen, Udo war mindestens 16-mal dort". Aus Michael Holms "Mendocino" wurde passenderweise "die heiße Sonne von Großen-Buseck". Als Dörr nach fast eineinhalb Stunden Helene Fischers "Atemlos durch die Nacht" sang, ging ihm noch lange nicht die Puste aus. Er ist halt ein Profi. "See you later, alligator" von Bill Haley und weitere Hits folgten.

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